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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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als daß dieSchläge" sich mehrten. Allerdings fiel eine vielgrößere Anzahl von Robben, allein dieß ging ans eine so ruhigeWeise vor sich, daß die Thicre nicht scheu gemacht wurden.

Die Ankunft der neuen Schaar hatte in ihrem Geleite einenVortheil, welcher anfangs viele Heiterkeit erzeugte, bald aber sichzur Förderung der Arbeit sehr wichtig erwies. Daggctt hatteeinen gewöhnlichen Bauernwagen auseinander nehmen und anBord bringen lassen, und cs ergab sich rasch, wie nützlich derselbezum Herbcischaffen der Felle und des Speckes war. Jedes Räder-paar wurde zu einem besonderen Gefährte hergerichtet, und konnteeine Last ausnehmcn, welcher kaum zwölf Mann gewachsen waren,während zwei vollkommen hinreichtcn, cs die Felsplatte entlang zuziehen, an einzelnen schwierigen Stellen war freilich eine kleineBeihülfe nöthig, allein diese war auch stets zur Hand. In dieserWeise rückte die Arbeit wunderbar vor, und es war kein Zweifel,daß man durch diese Wagen vierzehn Tage, nach Gardiner's Bc-dünken, einen ganzen Monat zu gewinnen hoffen konnte. DieMannschaft fühlte sich bedeutend erleichtert, und somit heitererund dienstwilliger.

An einem Sonntage, gerade vier Wochen nach dem Einlaufendes zweiten Schooners, trafen Gardiner und Daggett sich auseiner ganz ebenen Felsplatte, welche vier- bis fünfhundert Fußunmittelbar unter dem Hause hiulicf. Es war früh am Morgen.Obgleich die Neuangekommenen sehr geneigt waren, Tag und Nachtzu arbeiten, hatten sie sich doch dem Befehle Noswell's, den Sab-bath zu feiern, gefügt, und man hatte eben mit dem Geschäfte desWaschens und Reinigens begonnen. Die zwei Kapitäne bedurf-ten dazu natürlich weniger Zeit als ihre Leute, auch waren sie frü-her aufgestandcn, und bereits mit ihrer Toilette fertig.

Morgen ist der erste Februar," sagte Daggett nach dem her-kömmlichen Morgengruße,und ich habe eben berechnet, ob es mir