291
tcte Roswell, „und unsere Sägen und Aexte werden damit fertigwerden, wenn wir nur daran kommen können."
„Ja, wenn wir daran kommen könnten, Ihr seht aber wohl,Gar'ner, daß hier Alles unter Wasser steht, und daß eine Axt fastnutzlos ist. Auch die Sägen können bei so dickem Eise nicht sehrvortheilhast gebraucht werden."
„Hier kann nichts Anderes helfen, als kräftige Arbeit und Be-harrlichkeit. Ich rathe Euch, an jedem Ende des Schooners eineSäge anbringcn, und zwei tiefe Einschnitte machen zu lassen, umdie Eismasse zu schwächen. Das Gewicht des Schiffes wird unszu Hülfe kommen, und allmählig wird es sich wieder in sein na-türliches Element senken."
Da cs in der That kein anderes Mittel gab, welches Erfolgversprochen hatte, wurde Gardiner's Rath befolgt. In dem Lauseder zwei nächsten Stunden wurden tiefe Einschnitte mit den Sä-gen gemacht, an welche man sogenannte „Nothhandhaben" oderSpieren befestigt hatte, wodurch man fast bis auf den Boden derEisschollen mit ihnen reichte. Das Wasser gab das Haupthinder-niß ab, denn dieses stand wenigstens fünf Fuß hoch ans dem Eis-lager.
Durch Ausdauer und Versuche aller Art kam man endlich dochzum Ziele. Man hörte einen Krach, der Schooncr richtete sichlangsam auf, und senkte sich wieder so leicht und stetig in die See,als würde er auf die wissenschaftlichste Weise vom Stapel gelas-sen. Die Stützen dienten als Schirm für die Seiten und dasKupfer, obgleich die Bewegung kaum mehr war, als ein langsamesSinken in die durch die Sägen allmählig so verminderte Eismasse,daß sie eine so große Last nicht mehr tragen konnte.
Dieser glückliche Erfolg mehrerer sehr mühevoller Stundenfand gerade statt, als das Schoß quer vor die kleine Bucht getrie-ben war, und etwa in der Mitte der Bai stand. Auch Hayard
IS-'