„Es ist wohl möglich, die Strömungen laufen nach allen Sei-ten, und Eisfelder können durch die Enge gehen, aber keine Eis-berge. Ich erinnere mich jedoch, nicht, auch nur ein Schoß innerhalbder Gruppe gesehen zu haben, höchstens große Schollen, welche ausdie oder jene Weise abtrifftig geworden sein mochten."
„Ich habe zufällig einmal ein Schoß dort gesehen, Herr. Wirmochten einige Tage in der Bucht sein, da stand ich allein ans demFels und sah ein Schoß durch den nördlichen Eingang hercintrei-bcn und durch den südlichen austreten. Das Eisfeld trieb so schöndahin, als wäre, wenn man so sage» darf, ein geschickter Steuer-mann an seinem Bord, der es den rechten Weg führte. Es stießzwar an dem Südcap an, aber eben nur während es wendete undso geschickt mit der Ebbe in die offene See abhiclt, wie cs das besteSchiff nur hätte thnn können."
„Nun, dieß ist eine gute Nachricht und kann ein Mittel abge-ben, das Vineyardcr Schiff noch zu retten. Wie cs scheint, ziehenwir der Bai wesentlich entgegen, und wenn wir nur an jener In-sel klar vorbcikommcn, wird sich uns kein anderes Hcmmniß entge-gen stellen. Dort kommt ein merkwürdiger Bursche von einemBerge von Norden, ich möchte fast sagen vor dem Winde, heran,der uns einen Ruck zu geben vorhat. Ich glaube, dieser Gesellebringt irgend einen Wechsel hervor, sei es zum Bessern oder zumSchlimmer»."
„Ja, ja, Herr," fiel Thompson ein, der, wenn cs Noth that,als Bootsstcuerer aushalf, „einen Ruck kann er uns geben, abermehr vermag er nicht. Herr Green und ich haben vor einigen Ta-gen von der kleinen Bucht eine gute Stunde nach der Bai gclothetund, so weit wir gekommen sind, gegen zwanzig Faden gefunden.Jener Bursche dort nach nordwärts hat hundert Faden Tiefe sogut, wie einen Zoll. Er steht so hoch über dem Wasser, als einSchiff ersten Ranges."
„So ist's, und noch ziemlich höher. Thompson, Ihr bleibt mit