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„Je besser der Tag, desto besser die That, Herr. Man verliertnie seine Zeit, wenn man die Arbeit rnhen läßt, um ein wenig anGott zn denken. Unsere Lente sind daran gewöhnt, ihren Sabbathzu seiern, und obgleich wir in unserm Antheil arbeiten, ist doch keinMatrose an Bord, Kapitän Garnier, welcher nicht mit Freuden dasWort laut werden hörte, dieß sei der Tag des Herrn und Jederhabe sich der Arbeit zu enthalten."
„Da ich glaube, daß Ihr die Mannschaft kennt und versteht,Stephan, und da wir uns seit mehreren Wochen sehr angestrengthaben, werde ich Euerm Rathe folgen und den Befehl geben. Gehtund sagt Herrn Hayard, man möge sich heute jeder Arbeit enthal-ten, die nicht unerläßlich sei. Es ist Sonntag, und wir wollen ei-nen Ruhetag daraus machen."
Der Wahrheit gemäß müssen wir bemerken, daß Noswell zndiesem Befehle eben so sehr durch den Gedanken, Mary würdesich darüber freuen, als durch irgend eine höhere Erwägung veran-laßt wurde.
Stimson vernahm mit wahrem Entzücken diesen Befehl undeilte davon, um den Maat anfzusuchen, damit er ihn der Mann-schaft sofort bekannt mache. Obgleich dieser trefflich gesinnte See-mann die Beweggründe, wenigstens eines Theils der Mannschaft,überschätzte, hatte er doch in Bezug auf die Art, wie diese neueAnordnung ausgenommen werden würde, ziemlich recht.
Ruhe und Erholung waren ihnen bis auf einen gewissen Gradunerläßlich geworden, auch bedurfte das „Volk" der Muse, um sichzu reinigen; denn das Geschäft, welchem sie oblagen, tränkte, so zusagen, den Körper mit öligen Substanzen, und forderte zeitlicheReinigung, um die Gesundheit zu erhalten. Der Scorbut, diesergroße Fluch langer Seereisen, hat seinen Grund eben so sehr inVernachlässigung der Reinlichkeit, wie in der Diät.
Sobald es bekannt wurde, daß dieser Tag als Sabbath geltensollte, kamen Seife, Rasirmesser, Scheere und alle die gewöhnlichen