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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Werste des Decans stand, abgebrochen werden, um Raum für einpassenderes Gebäude zu gewinnen. Roswell Gardiner hatte seinenSchiffsherrn vermocht, das Gerüst dieses Hauses an Bord desSchooners zu schicken, und man hatte cs thcils in dem unternRaume, thcils auf dem Deck beigestaut, um im vorkommenden Falleden nöthigen Gebrauch davon zu machen.

Da cs nothwendig war, das Deck klar zu machen und denuntern Raum anfzubrechen, wurden alle diese Balken, Planken undDiele an das Gestade gebracht und auf die Felsen geschafft. Ros-well benutzte einen Augenblick der Muße, um einen passenden Raumfür dieses Haus anszuwählen, welches er sogleich aufschlagen zulassen beschloß, um nicht zu viel Zeit mit Bootsahrten zwischen demSchooner und dem Gestade zu verlieren.

Es war nicht schwer, eine Stelle zu finden, welche sich zu demAufbau des Hauses eignete. Die von Gardiuer gewählte war eineFelsenplatte von ziemlicher Ausdehnung, welche auf die nördlicheund nordöstliche oder die Sommerseite der Insel ging, während siedurch große Felsenmasscn, die sie gegen die kälteren Winde völligschützte, auf der Süd- und Südwestseite gedeckt war. Die Klippen-wälle waren jedoch nicht so nahe, daß der Schnee, welcher sich viel-leicht dort anhäuste, für das Haus bedrohlich werden konnte, derRaum zwischen dem Felsen und dem Hause war im Gegentheilegroß genug, um ihn zu einem ausgedehnten Hofe zu benutzen, woman die manchfachen Gegenstände aufbewahren konnte, welche diegewöhnlichen Arbeiten oder die Bedürfnisse derRobbcnschläger"nothwendig ^nachten.

Wenn es räthlich gewesen wäre, die ganze Mannschaft zumRobbenschlägen, wie man es nennt, zu verwenden, so würde Ros-well Gardiner gewiß die Zeit nicht mit dem Aufbau seines Hausesvergeudet haben. Allein Roswell war ein umsichtiger Mann, undkannte seinen Beruf gründlich.

Die Robben waren jetzt ganz zahm, und nichts war leichter,Die Seelöwen. 17