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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Fünfzehntes Kapitel.

Ihr werft euch auf die Wellen und die Ruh'

Der Silderfläche fliehet scheu im Nu.

Und über das erregte GifchtgefildTobt eure wilde Jagd dahin und brüllt.

Der L'ogel rührt erschreckt die nassen Flügel.

Der Mensch siebt blaß auf diese Wogenhügel.Umschlingt den Mast verzweifelnd mit den Armenlind fleht zu Gott um Rettung und Erbarmen.

Brnant s Winde.

j^er eine große Zweck der Nobbenjägcr ließ kein Zögern zu.Die Jahreszeit war so kurz, und die Schwierigkeiten und Gefahren,welche das Eis den Seefahrern bereiten konnte, war so bedrohlicherArt, daß Alle, die zu dem Schooner gehörten, cinsahen, daß ihreRührigkeit und Thätigkcit jetzt in Anspruch gcnonnueu werde.

Schon am Tage nach der Ankunft des Schiffes schritt mannicht nur mit den vorbereitenden Anordnungen wacker vor, sonderntödtete auch viele Pelzrobben von ausgezeichneter Art und brachtesie in Sicherheit. Auch zwei edle See-Elephanten wurden mit derLanze erlegt, - Thierc, welche fast dreißig Fuß lang waren, unddie mit dem Einbringen verbundene Gefahr und Mühe durch ihrenThran reichlich belohnten. Die Felle der Pelzrobben waren jedochRoswell's Hauptaugenmerk, und groß war seine Freude, dieseThiere in einer Anzahl vorzufinden, welche eine baldige Rückkehrnach dem Norden hoffen ließ. Während Alles mit dem Lanzcn-werfen, dem Abhäuten, Austrocknen und Einbringen beschäftigtwar, richtete unser junger Seemann seine Aufmerksamkeit auf ge-wisse untergeordnete Einrichtungen, welche sich zunächst ans die Be-haglichkeit der Mannschaft und auf das Heranschaffeu der Ladungbezogen.

Während der Schooner ausgerüstet wurde, mußte ein altesWaarenlager von ziemlich bedeutendem Umfange, welches auf dem