250
Unser junger Seemann erinnerte sich jedoch, daß Daggctt dienördliche Seite der Insel als seinen Ankerplatz angcdeutct hatte,wo sich, nach seinem Berichte, ein kleiner Hafen fand, welcher einDutzend Schiffe sicher bergen konnte. Ans diese Seite der Inselsteuerte also Gardiner zu.
Nach Norden hin war keine Ocffnung, aber eine ziemlich guteDurchfahrt lag südlich von der Gruppe vor dem Schooner. Indieser Richtung steuerte demnach der Scelöwc, und um vier Uhrdes 'Nachmittags war die Südspitze der größten Insel umschifft.Der übrige Thcil der Gruppe wurde sichtbar, und znm großenEntzücken Aller am Bord fand man eine Fülle klaren Wasserszwischen der Hauptinsel und ihren kleineren Nackbarn. Die Eis-massen waren augenscheinlich, wie sic sich der Gruppe näherte», indie Tiefe gegangen, so daß diese weite Bai, mit Ausnahme weni-ger kleinen Schichten, welche daraus umhcrschwammcn, ganz freivon Eis war. Diesen Massen konnte man leicht auswcichen, undder Schooner lief mit fliegenden Segeln in das große Becken, wel-ches die verschiedenen Insel» der Gruppe bildeten.
Um „das Gewisse doppelt gewiß" zu machen, oder um Dag-gett's Wahrheitsliebe gründlich zu erhärten, erhob sich der 'Raucheines Vulkans ans einem Klippengürtel östlich, welcher drei bisvier Meilen im Umfange zu haben schien, und auf der Ostseite desBeckens, oder vier Seestundcn von „Nobbenjagerland" lag, wieDaggett die größte Insel genannt hatte. Dieß mochte ziemlich dieBreite des großen Beckens sein, in wclckes zwei Hauptkanäle leite-ten, einer von Süden, der andere von Nordosten.
Nachdem der Schooner einmal glücklich in der großen Bai unddes Eises ziemlich klar war, lief er mit der größten Leichtigkeitdurch das freie Wasser, und erreichte das nordöstliche Ende vom„Robbcnjägcrland". Der Dccember entspricht in jener hohenBreite unserem Juni, die Nächte sind daher hell und kurz zumal;mau hatte sonach noch mehrere Stunden vor sich, und Roswell ließ