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„Jener Schooner muß die Strömung für sich haben, so raschlaust er nieder. Noch eine halbe Stunde, Stephan, und er stehtCap Horn gegenüber. Wir wollen warten und znsehen, was ervor hat."
Gardiner hatte sich nicht geirrt. Nach einer halben Stundegleitete der Seclöwe von Holmes' Hole an der Felspyramide desCaps auf einer Entfernung von einer kleinen Meile vorüber. Hättesein Befehlshaber die Abficht gehabt, in das stille Meer zu treten,so würde ihm dieß jetzt leicht gewesen sein. Selbst bei einem Süd-westwind, wie er fast die Hälfte der Zeit dort bläst, war' er imStande gewesen, an den Inseln vorüber zu laufen und die hoheSee zu suchen. Mit einem Wind aus Nordwesten und ein wenigWasscrraum wird ein Schiff der Inseln leicht klar, und wenn esnördlich von dem Fcstlande steht, treibt es so zu sagen von selbstvon der Küste ab.
Daggctt beabsichtigte aber nichts dieser Art. Er schaute sichnach seinem Gefährten um, welchen er in der Nähe des Caps zufinden hoffte. Da er sich in dieser Erwartung getäuscht sah, hielter weit genug nach Westen ab, um überzeugt zu sein, daß aufjener Seite nichts zu sehen sei, holte dann aus einer leichten Bulinieans und richtete die Nase seines Schooners nach südwärts.
Roswell freute sich, dieß zu sehen, sofern es andeutete, daßDaggett von der Lage der Inseln, welche er suchte, nichts wußte.Diese lagen viel weiter westlich, und sobald er des Kurses, welchender andere Schooner steuerte, gewiß war, eilte er zu seinem Bootehinab, um Befehle zu geben, sein Schiff zur Abfahrt bereit zuhalten, da er die Kühlte nicht unbenutzt lasten wollte.
Mittlerweile war auch der erste Maat von seinem, übrigenserfolglosen Ansfluge zurückgekehrt, und nach zwei Stunden schoßder Seelöwe von Oystcr-Pond mit einer schönen Ebbe durch dieDurchfahrt, welche in die offene See führte. Das andere Schiffwar unterdessen auf der Südseite unsichtbar geworden, und Gar-