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geht. Es gibt in ganz Amerika seines Gleichen nicht, sag' ich,sobald man ihm nur einen Wink gegeben hat, wo diese Ge-schöpfe zn finden sind. Ich habe ihn durchschaut, ehe ich ihn an-nahm. Nur ein achter Seebär bekommt den Befehl über Schiffe,die mir gehören."
„Roswell ist ein guter Bursche," antwortete Mary mit Nach-druck, und Thräncn standen in ihren Augen, als sie ihren Oheimden jungen Mann so preisen hörte, welche» sie mit aller Zärtlich-keit des Weibes liebte, während sie mit sich selbst kämpfte, ob sieeinem Manne — dessen „Gott nicht ihr Gott war" — ihr Glückanvertraucn dürfe. „Niemand kennt ihn besser, als ich, und Nie-mand achtet ihn mehr. Wollen wir aber seinen Brief nicht zu Endelesen, Oheim, er ist noch ziemlich lang."
„Fahre fort, Kind, fahre fort, lies mir das aber noch einmal,was er von der Menge des Thrans sagt, welche er an Grinnel undFish verladen hat!"
Mary that, wie verlangt worden, und begann dann die wei-teren Mittheilungen vorzulescn.
„Ich bin in großer Verlegenheit gewesen, wie ich mich in Be-zug auf Kapitän Daggett zn verhalten hätte," sagte Roswell inseinem Brief. „Er stand mir so mannhaft und großmüthig vorKap Hatteras bei, daß ich mich nicht in der Nacht oder währendeiner Bö von ihm trennen mochte, dieß hätte undankbar geschienenund wie eine Art Flucht ansgesehcn. Ich fürchte, er hat eineAhnung von dem Dasein unserer Inseln, obgleich ich glaube, er-kennt die Länge und Breite nicht genau. Etwas dieser Art weißman an Bord des andern Schooncrs, denn seine Leute spielten öfterdarauf an, wenn sie mit den unsrigen plauderten. Es kam mir zu-weilen vor, als schlösse Daggett sich uns so sehr an, um durch unszu erfahren, was er zu wissen wünschte. Er ist in keiner Weise eingroßer Seefahrer, denn nach meinem Urthcile richtet er seinen Kurseher nach Anzeichen und Strömungen, als nach Instrumenten und