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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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Unsere beiden Seelöwen stießen auf kein bemerkenswerthcsAbenteuer, bis sie völlig südwärts von dem Aequator standen. Siewaren ungewöhnlich glücklich gewesen, indem sie die heißen Breite-gradc durchschnitten, und sechsundvierzig Tage nach ihrem Abschiedevon Montauk sprachen sie einen Wallfischfängcr von Sag - Hafen,welcher heimwärts steuerte, und erst in der vergangenen Woche Rio,wo er seinen Thran absetzte, verlassen hatte.

Dieses Schiff nahm Briefe in die Heimath mit, und da Gar-diner dem Decan jetzt sagen konnte, daß er noch vor der erwartetenZeit zu Rio anlangcn würde, glaubte er, des alten Mannes Herzberuhigen zu müssen.

Ein kleines Begebniß, welches sich an demselben Tage, woder Wallfischfängcr von ihnen schied, zutrug, erhöhte noch dasVergnügen, welches diese Gelegenheit, mit dem Schiffsherrn zuverkehren, darbot. Während die Schooncr, nur auf eine Kabel-länge getrennt, mit einander dahin liefen, sah Hapard am Borddes Vineparder Seelöwen eine plötzliche, ungewöhnliche Bewe-gung.

Nach einem Wasserstrahl umgeschaut!" schrie der MaatStimson zu, welcher zufällig auf der VormarSraa beschäftigt war,als diese unerwartete Unterbrechung der bisher so ruhigen Fahrtstattfand.Entweder ist ein Mann über Bord gestürzt, oderman sieht einen Wallfisch!"

Ein Walisisch! Ein Walisisch!" brüllte Stimson,und einPottwallfisch obendrein! Dort ist er, Herr, zwei Punkte aus unsererBackbordseite!"

Dieß war genug. Wenn Jemand das Unglück gehabt hat, sichauf einem mit vier Pferden bespannten Eilwagen zu befinden, wäh-rend diese scheu wurden und ausrissen, kann er sich eine ziemlichtreue Vorstellung von der Bewegung machen, welche jetzt an Borddes Sckwouers vonOvster-Pond entstand. Es war, als hätte eineFeder Alles in Thätigkeit gesetzt, als regierte ein Wille alle hier