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den Oheim in dem Maaße, daß er nicht nur Gardiner's Brief mitgroßer Aufmerksamkeit aus dessen Inhalt las, sondern auch die zuBeauforb erwachsenen Ansbessernngskosten verzieh.
Während er ans dem Gipfel seiner Freude über diesen Wechseldes Standes der Dinge war, stahl sich die Nichte in ihr Gemach,um ihren Brief ungestört zu lesen.
Die Thrancn, mit welchen Mary Pratt die Zeilen Roswcll'sbenetzte, waren süß und bitter zumal. Die mannhafte, offene Dar-legung seiner Liebe entlockte ihren Augen Thränen der Zärtlichkeit,während die Erinnerung an die weite Kluft, welche sie trennte, jeneBeweise der Zuneigung verbitterte. Die meisten Frauen würdenwahrscheinlich das Pflichtgefühl, welches unsere Heldin aufrecht er-hielt, anfgegebcu, und cs, indem sie den Mann ihres Herzens an-nahmen, der Zeit, ihrem eigenen Einflüsse und der Gnade der gött-lichen Vorsehung anheim gegeben haben, den so sehr gewünschtenWechsel herbeizuführen, Mary konnte sich aber nicht in diesemGrade über ihre hohen Pflichten blenden lassen. Sie betrachtetedas Band der Gatten mit Recht als die ernsteste Verpflichtung,welche wir übernehmen können, und nie würde sie ihre Hand demManne gegeben haben, dessen „Gott nicht ihr Gott war".
Indessen enthielt dieser kaum erwartete Brief Noswell's auchviel süßen Trost. Er schrieb, wie immer, einfach, natürlich undohne allen Hehl. Dicß galt in gleichem Grade von seinem Thunals Kapitän des Schooners, wie von seinen Acnßcrungcn als Ver-ehrer unserer schönen Heldin. Er erzählte Mary die ganze Ge-schichte seiner Schwäche und gestand, daß ein albernes Gefühl desStolzes, welches ihm nicht gestattete, von dem Wettstreit der beidenSchooner zu lassen, ihn verleitet habe, länger nach windwärts abzu-halten, als er sonst gcthan hätte, und daß die Strömungen dasihrige dazu beigctragen, die Gefahr zu steigern. Was Daggcttbetreffe, so habe dieser, nach seinem Bedünken, unter demselbenEinflüsse gehandelt, doch nahm er nicht Anstand, seine ganze Dank-