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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
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Er wurde leichenblaß, und statt den Brief zu erbrechen, wie er zuthun im Begriffe war, fuhr er mit der Hand zurück, als furchteer sich, den Inhalt zu erfahren.

Was mag dieß bedeuten?" sagte der Deeau, nachdem er sei-ner Stimme wieder einigermaßen mächtig geworden.Gar'ner'sHandschrift! Ja, es ist seine Handschrift! Wenn dieser unkluge,junge Mensch mich um meinen Schooner gebracht hat, werde ich csihm in dieser Welt nicht verzeihen, mag man in der andern auchgezwungen werden, es zu thun."

Es ist nicht nöthig, sogleich auf etwas so Schlimmes zu ver-fallen, Oheim! Man schreibt oft Briefe zur Sec, und schickt sicdurch Schiffe, denen man begegnet, an das Land. Gewiß, Noswellwird es so gehalten haben."

Nein, nein, so etwas thut der leichtfertige Bursche nicht. Erhat mich um meinen Schooner gebracht, und mein ganzes Vermö-gen ist in den Händen der Stranddicbe, die schlimmer sind, alsRatten in einer Speisekammer.Beansord, N. C." Ja, das mußeine der Bahamas sein, und N. C. bedeutet Neu-Providcnce!Ach, ach, ich Unglücklicher!"

N. C. kann aber nicht Neu-Providcnce heißen, Oheim, indiesem Falle würde der Stempel N. P. lauten."

N. C. oder N. P.! Dieß sieht schrecklich ähnlich, und ichfürchte das Schlimmste. Nimm den Brief und öffne ihn. Ach, wiedick er ist es muß ein Wechselprotest oder etwas Anderes, dasviel Geld kostet, beigeschlossen sein."

Mary nahm mit bebender Hand den Brief und öffnete ihn.Der Einschluß zeigte sich bald, und sie sah ans den ersten Blick,daß er an sie überschrieben war.

Was ist es, Mary? Was ist es, mein Kind? Fürchte dichnicht, mir Alles zu sagen," ächzte der Decan mit schwacher Stimme.Ich hoffe, ich kann jedem Mißgeschick christliche Stärke entgegen-