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Zehntes Kapitel.
Der Schatten weicht von deiner Stirne.Aus deiner Brust die Schmerzen;
Doch wo dein irdisch Lächeln weile,Erfrcun sich nimmer unsre Herzen.
Mrs. Hcmans.
Sobald es möglich war, die Boote auf das Wasser zu bringen,oder mit dem Anbruche des nächsten Morgens, kam Daggett zuseinem Gefährten herüber. Er wurde mit seemännischer Herzlich-keit bcwillkommt und seine Dicnsterbietnngcn wurden eben so be-reitwillig angenommen, als man sie im entgegengesetzten Falle an-getragcn haben würde. In all diesem war ein seltsames, charakte-ristisches Gemisch non nachbarlichem und christlichem Wohlwollenund scharfer Berücksichtigung des Hauptziels der Reise nicht zuverkennen. Wenn die crstercn Pflichten non den Nachkommen derPuritaner selten bei Seite gesetzt werden, kann man mit Wahrheitsagen, daß sie ihre weltlichen Zwecke nie ans dem Auge verlieren.Erwerb und Gewinn gelten als nnausschließiiche Thcilc der Mcn-schcnpflicht, und wie unsere Verwandten ans Alt-England ein Götzen-bild in Gestalt der Aristokratie verehren, so beten unsere Verwandtenans Neu-England das goldene Kalb an.
Genau genommen, hatte Daggett einen doppelten Beweggrund,Gardiner jetzt seine Dienste anzubieten, einerseits wollte er seinenmoralischen Verpflichtungen Genüge thnn, andererseits wünschte erin der Nähe des Scelöwen von Opster-Pond zu bleiben, damit dieserdie kleine Insel nicht besuchte, von welcher er einzelnes sehr Anzie-hende, aber nicht genug wußte, um die Stelle zu finden, wenn csnicht durch Hilfe derer geschah, welche in Betreff der eigentlichenLage besser unterrichtet waren, als er.
Daggctt's Boote waren behilflich, das Wrackwerk an das Schiff