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machen geglaubt, obgleich man ihn zeitig warnte. Diese Spierebrach um wenige Fuß über dem Deck, fiel nach leewärts und zogden Top des Fockmastes nach sich, wodurch der Scclöwc von Oyster-Pond gerade in diesem Augenblick in eine schlimmere Lage kam,als wenn er gar keine Masten gehabt hätte.
Roswell Gardiner erschien nun in einem neuen Lichte. Bisherwar er schweigsam gewesen, hatte aber beobachtet, er hatte seineBefehle in einer Weise, welche die Leute nicht in Aufregung brachte,und mit einer unbesorgten Miene gegeben, die in der That die Wir-kung hatte, daß sie die Mehrzahl über seine Ansicht von der Ge-fahr, in welcher sie schwebten, täuschte.
Es war jedoch jetzt nicht mehr möglich, etwas zu verheimlichen,und unser junger Kapitän erschien so thatkräftig, als die Umständees heischten, — der erste, wo cs galt, und inmitten des heulendenSturmes seine Befehle ruhig erlassend. Seinem Benehmen, soganz Entschlossenheit, Lebendigkeit, Thatkraft und Ruhe war cswahrscheinlich beizumessen, daß in diesem wichtigen Momente dieVerzweiflung nicht die Oberhand gewann. Seine beiden Maateunterstützten ihn mannhaft, und drei bis vier der älteren Matro-sen zeigten nun, daß man selbst im schlimmsten Fall ans sic rechnenkönne.
Der erste Schritt war das Ankerwerfen. Gardincr hatte glück-licherweise Alles vorsichtig Herrichten lassen, um diese unerläßlicheMaßregel sogleich ins Werk zu setzen. Wenn der Schooner nichtvor Anker gekommen wäre, würden die nächsten zehn Minuten ihnwahrscheinlich in die Brandungen geschleudert haben, und Niemandan Bord wäre mit dem Leben davon gekommen, während das Schiffin Splitter gegangen wäre.
Die beiden Buganker wurden zugleich hinansgelasscn und hin-reichend Tau ausgegeben. Der Schooner wurde festgestellt, ohnedas etwas gewisser wäre, und richtete sofort seine Nase seewärts.Dieß erleichterte ihn sogleich, und seine Mannschaft glaubte einen