etwas an ihm. Aus welchem Hafen kann ein Schiff kommen, dasbei einem Südwestwind gerade hier steht?"
„Ja, Herr," fiel Green ein, welcher sich auf dem Deck zuschaffen machte, indem er Taue aufschoß und Belemmerungen be-seitigte, „das habe ich auch dem ersten Maat gesagt. Woher kannein Schiff bei diesem Winde kommen, wenn es nicht von Stoning-ton kommt? Und selbst, wenn es von daher kommt, ist es nicht aufseinem Wege, aber kein solches Schiff ist in den letzten sechs Wochenin jenem Hafen gewesen. Holla, Stimson, kommt ein wenig hier-her! Habt Ihr mir nicht etwas von einem Schiffe gesagt, wel-ches Ihr zu Nen-Bedford gesehen haben wollt, und das ziem-lich von unserm Bau- und Tonnengchalt war, und zum Robben-fang gekauft wurde?"
„Ha, ja, Herr," antwortete Stimson, ein so tüchtiger, alterSeebär, wie je einer ein Klüversegel back legte, „und dieß istdasselbe Schiff, glaub' ich, Herr Green. Das Bild seines Galionswar ein Thier, und jenes Schiff hat ein Thier, so viel ich ausdieser Entfernung sehen kann."
„Ihr habt ganz recht, Stephan," rief Roswell Gardiner, „unddieses Thier ist ein Seehund. Es ist der Zwillingsbruder des See-löweu, welchen wir unter unserm Bugspriet haben. Dieß ist eineArt Beweis, daß der Geschmack zuweilen derselbe ist, obgleich erim Allgemeinen verschieden sein mag. Was wurde aus dem Schoo-ncr, welchen Ihr saht?"
„Wie ich hörte, kauften ihn einige Vineyarder und brachtenihn nach Holmes' Hole hinüber. Man rüstet dort zuweilen Schiffeeben so gut aus, wie in den größeren Häfen. Ich wäre selbst hin-über gefahren, um zu sehen, was man vorhabe, hätte ich HerrnGreen nicht getroffen, und seine Anträge annehmlich gefunden."
„Ein Abenteuer, bei welchem Ihr, hoffe ich, nichts verlierensollt, mein Freund," fiel der Kapitän ein. „Ihr glaubt also, es