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Kreuzers Ehre gemacht hätte. Selbst Henry Ecksord, welcher esbekanntlich unternommen batte, in dem kurzen Zeiträume non sech-zig Tagen die Bäume zu zwei Fregatten, deren tcde hundert Kano-nen ansnchmen konnte, zu fällen, und diese Schiffe auf die Ge-wässer des Ontario zu setzen, legte weniger Thatkraft an den Tag,indem er seinem Vertrage entsprach, als diese unerfahrenen Insel-bewohner bei der Herrichtnng ihres Schiffes, welches mit dem wett-eifern sollte, das, wie sie nun gewiß wußten, bereit war, von demPlatze abzusegeln, wo ihr Verwandter seinen letzten Athem ver-haucht hatte.
Die scharfblickenden, begabten Inselbewohner rechneten jedochnicht ganz so in das Ungewisse, wie der Leser nach unseren Dar-stellungen im Allgemeinen zu glauben berechtigt sein möchte. Manwird sich des Kistchcnlädchens erinnern, welches der Untersuchungdes Decans entgangen war. Dieses Lädchen enthielt ein altes,brnchstückartigcs Tagebuch von den zwei oder drei ersten Reisen desVerstorbenen, obgleich sich auch zerstreute Notizen darin fanden,welche sich auf entfernte, getrennte Zeiträume bezogen. Der jetzigeBesitzer der Kiste hatte durch wiederholtes Lesen und durch dasVergleichen vielfacher Bemerkungen, welche anfangs gar keinen Zu-sammenhang miteinander zu haben schienen, einen Schlüssel zu sei-nes Oheims zwei großen Geheimnissen erhalten, welcher ihn bedeu-tend forderte. Auch waren in der Lade mehrere lose Papierstnckc,auf welchen sich rohe Versuche zu Karten aller der fraglichen kleinenInseln fanden, welche die bezugsweisc Lage derselben durch dieNähe anderer bekannten Inseln andcuteten, nirgends aber dieLänge-nnd Breitegrade angaben.
Außer Liesen bedeutungsvollen Beweisen, daß die von den bei-den Kapitänen überbrachten Berichte nicht ganz ohne Grund waren,fand sich noch ein unvollendeter Brief, welchen der Verstorbene ge-schrieben und als eine Art Vermächtniß „an irgend Einen, oderAlle, welche sich aus Martha's Vineyard Daggett nennen", über-