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das mir gehört, zur See. Schwört, nie zu entdecken, was ich Euchjetzt sagen werde, das Gericht müßte Euch denn dazu zwingen, sowahr Euch Gott helfe!"
Roswell Gardiner, der sich auf diese Weise gedrängt sah, zö-gerte nicht länger, sondern leistete den Schwur und küßte das Buchmit Ernst und Ehrfurcht. Der junge Mann befehligte zum erstenMale ein Schiff, und wollte dieses Glückes um einer solchen Klei-nigkeit willen nicht verlustig werden, denn als solche erschien ihmder Schwur, die Geheimnisse seines Schiffshcrrn zu bewahren.Nachdem er dem Decan Genüge gethan, wurde die zweite Karteherbeigebracht und an der Stelle der erstem ausgebrcitet.
„Hier!" rief der alte Mann fast triumphircnd, „dicß ist dereigentliche Zweck Eurer Reise."
„Diese kleine Insel? Wohl, Decan, das ist ja in der nörd-lichen Breite, und Ihr laßt mich einen großen Umweg nehmen,wenn Ihr mich an den Südpol schickt, um nach West-Indien zukommen."
„Es ist stets gut, wenn man zwei Stränge für einen Bo-gen hat. Wenn Ihr erfahrt, was Ihr von dieser kleinen Inselholen sollt, werdet Ihr begreifen, warum ich Euch erst nachsüdwärts schicke, che Ihr hierher kommt, um Eure Ladung auszu-hissen. "
„Es können nur Schildkröten sein," sagte Roswcll Gardinerlachend. „Auf diesen Jnselchen wächst nichts, als da und dortverkümmertes Gesträuch, und außer Schildkröten ist nichts dortzu finden. Wenn man einmal an Ort und Stelle ist, findet manvielleicht einige Schildkröten, sofern man an die rechte Inselkommt."
„Gar'ner," versetzte der Decan mit größerer Feierlichkeit, „dieseInsel enthält, so klein und unbedeutend sic ist, große Schätze. See-räuber haben vor längerer Zeit dort ein Versteck gehabt, und ichallein bin jetzt in dem Besitze dieses Geheimnisses."