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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
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rascht zu sei», daß ich in diesen späten Jahren erst mich mit Schiffs-angclegenheiten befasse."

Wenn ich mich gewundert habe, Decan, so war der Grundder, daß ein Mann Eurer Klugheit uud Umsicht sich so lange vondem einzigen Geschäfte fern hielt, welches nach meinem Urtheil füreinen Mann von wirklicher Thatkraft und Charaktertnchtigkeit paßt."

Ja, so mögt Ihr, der Ihr selbst Seemann seid, mit Rechtdenken, Ihr werdet es aber nicht leicht finden, die, welche stetsauf dem Laude gelebt haben, zu überreden, Eure Ansicht zu theilen."

Allerdings, denn die Landmcnschen denken und handeln, wiesie cs von Jugend ans gelehrt wurden. Da blickt nur einmal aufdiese Karte, Decan, seht, wie viel Wasser und wie wenig Land dar-auf ist. Pastor Whittle sagte uns am letzten Sonntage, nichts seiohne Absicht geschaffen und in allen Werken der Natur zeige sichdie weise Hand einer göttlichen Vorsehung. Wär' cs aber die Ab-sicht gewesen, dem Lande den Vorzug vor dem Wasser zu geben,fände sich dann des erster» nicht mehr vor, als des letztem, Decan?Dieser Gedanke kam mir in den Sinn, als ich des Pastors Wortehorte, und hätte Mary nicht"

Was ist's mit Mary?" fragte der Decan, als er bemerkte,daß der junge Mann inne hielt.

Ich hoffte nur das, was Ihr zu sagen hättet, Decan, dürftein einigem Bezug zu ihr stehen."

Was ich zu sagen habe, ist des Hörens eher werth als fünfzigMary. Was meine Nichte betrifft, Gar'ner, so habe ich nichts da-gegen, wenn sie Euch haben will, und warum sic Euch nicht will,ist mir unbegreiflich. Aber Ihr seht diese Karte, betrachtet sie ge-nau , und sagt mir, ob Ihr etwas Neues uud Bcachtenswerthesdaraus findet."

Sie sieht aus wie die alte Zeit, Decan, und viele dieser Orteund Gegenden habe ich besucht. Was ist das? Inseln mit Bleistiftangedeutct, und die Länge und Breite in Zahlen? Wer sagt, es