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irgend einem Stoffe zu reiben, und glaubte nun, kein Auge würdeentdecken, was er gethan. Nachdem er die rechte Insel auf seinerKarte von Westindien bezeichnet hatte, legte er Daggett's Kartenin die Kiste und schloß Alles wieder zu. Die mündlichen Berichtedes Seemannes hatte er bereits zu Papier gebracht, und dachtesich nun in dem Besitze aller Notizen, welche nöthig waren, um ihnzu dem reichsten Mann in Suffolk zu machen.
Als Mary ihren Oheim wieder sah, staunte sie über seine Heiter-keit, und zwar so kurz nach einem Leichcnbcgängniß. Er fühlte je-doch sein Herz von einer großen Last befreit, denn nachdem ihnDaggctt allmählig umstrickt und endlich dazu bewogen hatte, denSchooner zu kaufen und auszurüsten, weigerte er sich hartnäckig,in jene Einzelnheiten einzugehcn, welche wir mitzutheilen nicht er-mächtigt sind, und ohne welche die bisherigen großen Ausgabenganz vergeblich waren. Der Tod hatte jetzt den Schleier gelüftet,und der Dccan glaubte, nun sei jedes Hindcrniß beseitigt.
Einige Stunden später saß der Decan Pratt mit seiner Nichteund zwei anderen Gästen an dem Mittagstischc. Das Mahl wareinfach, aber gut. In jenem Theile des Landes, besonders denStrand entlang, machten Fische einen Hauptbestandtheil jedesMahles aus, und der Oheim hatte sich bei dieser Gelegenheit inder Freude seines Herzens etwas erlaubt, das bei ihm als einewahre Verschwendung gelten konnte.
In allen Gegenden dieser Art leben alte, gebrechliche Leutevom Fischfänge. Gewöhnlich waren geistige Getränke ihr Verder-ben, und alle zeigen denselben charakteristischen Hang zur Trägheit,zum Umherstrcifen und, im besten Falle, zu wenig anstrengendenArbeiten, für welche sie sich dann wieder durch Rückfälle in ihrealte Unmäßigkeit entschädigen, und so gewöhnlich ihren Tod be-schleunigen. Ein solcher Mann fischte zwischen Oyester-Pond undShelter-Jnscl, und Alle, die innerhalb seines Bereiches wohnten,kannten ihn unter dem Namen des Köder-Joseph's.