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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
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Er stammt aus den östlichen Gegenden," versetzte der Decan,welcher sich wohl hütete, den Arzt wissen zu lassen, wo der Fremdeheimisch war, obgleich ihm dieß, wie man sogleich sehen wird, we-nig half.Er hat weder Verwandte noch Bekannte hier, ich glaubeaber, seine Habseligkeiten reichen hin, um die Kosten zu bestreiten."

Ich verlange nichts für meinen Besuch, wenn der Mann armist," sagte der Doktor rasch, denn er sah wohl ein, warum der De-can diese Bemerkung hingeworfen hatte.Ich habe eine sehrangenehme Fahrt mit dem jungen Garüier über die Buchten ge-macht, und er hat mir versprochen, mich auch wieder zurückzubrin-gen. Ich bin ein großer Freund solcher Ausflüge zu Wasser, undfie bekommen mir stets vertrefflich. Wenn ich meine Patienten mit-nehmen könnte, würde die reine Luft und die Bewegung auf dieHälfte derselben sehr wohlthätig wirken."

Es ist in der That erfreulich, mit Männern Eures Charakterszusammen zu treffen aber Daggett"

Heißt dieser Mann Daggett?" fiel der Doktor ein.

Ich glaube, er nennt sich so; man kann aber nie mit Si-cherheit auf das bauen, was diese Leute sagen."

Dieß ist allerdings wahr, Decan; diese umherstrcisenden, hei-mathlosen Matrosen find in der Regel große Lügner, wenigstensfand ich fie stets so, ihre meisten Logbücher find des Lesens nichtwerth, noch weniger darf man auf fie bauen. Wenn dieser Mannaber wirklich Daggett heißt, muß er von Vineyard stammen, esgibt der Daggett dort zu Dutzenden; ja er muß ein Vineyardersein."

So viel ist gewiß, daß cs in Connecticut Daggett gibtund..."

Dieß ist allbekannt, denn es ist dort ein gewichtiger Name,Vineyard ist aber die Wiege dieser Rasse. Auch hat der Mannwirklich ein Vineyarder Aussehen. Ich glaube, behaupten zu dür-fen, der Bursche ist viele Jahre nicht zu Haus gewesen."