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29 (1854) Die Seelöwen, oder die verlornen Robbenjäger : Roman
Entstehung
Seite
38
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Eines Sterbenden? Ihr meint doch wohl den See-räuber?"

Allerdings, Herr. Ich war mit ihm in demselben Gefängnißeingesperrt, und wir besprachen die Sache wenigstens zwanzig Mal,ehe er baumeln mußte. Als man sich überzeugt hatte, daß ich mitLen Seeräubern Nichts zu thuu hatte, wurde ich frei gegeben, undwar auf dem Wege nach Vineyard, um irgend ein Schiff habhaftzu werden und diese beiden Schätze (denn das Eine ist eben jogut ein Schatz wie das Andere) auszusuchcu, als ich hier an dasLand gesetzt wurde. Es ist mir sehr gleichgültig, ob das Schiffvon Ovster-Poud oder von Vineyard abscgclt."

Natürlich. Nun habe ich, eben so gut um mich Euch gefälligzu zeigen und Euch zu beruhigen, als aus jedem andern Grunde,diesen Scelöweu gekauft und Noswell Gar'ner bewogen, den Be-fehl darüber auzunchmcn. I» vierzehn Tagen wird das Schiffreisefertig sein, und wenn sich Alles so findet, wie Ihr sagt, wirdcs eine gute Reise vollbringen. Alle, die bei ihm betheiligt sind,werden Ursache haben sich zu freuen. In diesem Augenblicke seheich nur einen Umstand, der unerläßlich ist; Ihr müßt mir nämlichsofort die Karte einhändigen, damit ich mich mit ihr genau bekanntmache, ehe der Schooner abgeht."

Wollt Ihr die Reise selbst mitmachen, Decan?" fragte Dag-gctt nicht ohne Staune».

Nicht persönlich, das nicht," lautete die Antwort.Ichwerde allmälig zu alt, um die Hcimath auf so lauge Zeit zu ver-lassen , nnd obgleich ich Angesichts deS Salzwassers geboren underzogen bin, habe ich, außer einem Ausflüge nach Neu-Dork undBoston, nie einen Versuch damit gemacht. Da ich aber mein Ver-mögen an dieses Abenteuer setze, ist es natürlich, daß ich auchhören, und vor Allem sehen will. Nun scheint cs mir weit zweck-mäßiger , mich mit der Karte vorher genau bekannt zu machen, alssie zur Hand zu nehmen, wenn mein Schiff auf der See ist."