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man selbst durch Geld in der Wohnung der Wittwe Wbite nichtabhelfen konnte, thcilte der junge Mann dieß der Nichte des Dccansmit, welche sogleich sür manchfache Erquickungen sorgte, wie sie selbstdem Gaumen des Kranken behagen.
Der Oheim erfuhr anfangs nichts davon. Obgleich seine Innig-keit mit Daggett sich von Tag zu Tag steigerte, und ihre geheimenBesprechungen immer länger und vertrauter wurden, deutete derDccan doch nie darauf hin, daß er für die Behaglichkeit seines neuenFreundes etwas gcthan wünsche. Die Wahrheit zn sagen, das„Geben" war der letzte Gedanke, welcher diesem Manne in denSinn kam.
Mary Pratt sah scharf, und ihr Geist war ganz geeignet, ausdem Beobachteten richtige Schlüffe zu ziehe». Groß war die Ver-wunderung Aller auf der „Spitze", als es bekannt wurde, DecanPratt habe das neue, sür die See bestimmte Schiff gekauft, welchesunternehmungsweise zu Southold gebaut worden war. Nicht alleindieß hatte er gethan, sondern er hatte auch abgenutztes Kupfer ge-kauft und den Boden des Schoouers bis zu den Bauchstücken hin-auf damit bekleiden lassen, ehe er ihn in das Wasser brachte.
Während die ganze Nachbarschaft sich in Vermuthungen er-schöpfte, was den Decan wohl bewogen haben könne, in seinemAlter noch Schiffseigenthümer werden zu wollen, verfehlte Marynicht, es einem geheimen, aber mächtigen Einflüsse bcizumessen,welchen der kranke Fremdling über ihn übte.
Er brachte jetzt fast die Hälfte seiner Zeit in geheimen Be-sprechungen mit Daggett hin, und mehr als einmal, wenn die Nichtemit irgend einer leichten Speise zu dem Kranken kam, fand sie ihnund ihren Oheim mit einigen beschmutzten, verbrauchten Seekartenbeschäftigt. Bei ihrem Eintritte wurde die Unterhaltung stets ei-nem anderen Gegenstände zugewendet, auch wurde der WittweWhite nie gestattet, bei diesen geheimen Besprechungen anwesendzu sein.