7Z4 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXX V".
I. Ci»-, den zerstörten Wohnungen. Die vorher so prachtvolleund reiche Stadt war Jahrhunderte lang nichts als ein düste-rer und trauriger Haufe von Trümmern
Die Kunde von dem Verluste der Stadt und GrafschaftEdessa erregte bey allen katholischen Christen in Syrien undEuropa Schrecken und Bekümmerniß. Die Herrschaft derChristen im gelobten Lande, gegründet durch wundervolleHeldcnthaten und bis dahin unter so manchen Gefahren imGlauben und Vertrauen zu Gott und dem heiligen Kreuzemit Tapferkeit und Tugend behauptet und erweitert, schiennunmehr dem Untergange preis gegeben. Das Frohlockender Ungläubigen über den Sieg, welchen ihr Prophet ihnenverliehen, war den Christen um desto empfindlicher, je we-niger es sich verbergen ließ, daß die Pilgerfürsten oftmalsnicht gehandelt, wie es redlichen Wallbrüdern geziemte,und sich einander in ihren Unternehmungen wider die Hei-den aus Neid und kleinlicher Eifersucht entweder gehindertoder doch nicht redlich beygestanden hatten; je weniger esbezweifelt werden konnte, daß der Verlust von Edessa sol-cher Eifersucht und Feindschaft der christlichen Fürsten widereinander und der Fahrlässigkeit des Grafen Joscelin mehrals der Macht und Tapferkeit Zenkis zuzuschrciben war.Schon fürchteten die Christen, daß Nureddin, nicht mehrgehindert durch das unbezwingliche Edessa, ihnen die nur
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äans 1a ville." Äe M tlle d. Nochzu Abulfeda'6 Zetten (im An-fänge des drcyzehnten Jahrhunderts)ivar die Stadt wufte. S. oben An-mett. 9-