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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
712
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7ir G eschi ch tc d c p Krcu zz ügc. B u ch II. Kap.XXXIV.

2-^r. Berichte des Erzbifchöffs Wilhelm von TyruS, den Kaiserdurch wiederholte Gesandtschaften zu diesem zwcyten syri-scheu Zuge aufgefordcrt hatte ^), bereute diese Aufforderun-gen, als Johannes wider sein Erwarten sie befolgte.

Johannes hatte dieses Mal zu diesem Hcerzuge nocheinen Beweggrund mehr; denn er wollte auS Antiochien,einigen cilicischcn Städten und der Insel Cypcrn ein Fürssienthum bilden für seinen ehrgeizigen jüngsten Sohn Ma-nuel, welchem durch Traume, Gesicht und manchcrlcy Weis-sagung Thron und Herrschaft war verkündigt worden. Erhoffte, indem er durch die Verleihung dieses FürstcnthumSan Manuel daS Schicksal befriedigte, seinen beyden alternSöhnen die Gclangung zum Thron zu sichern *). Wiewohleben jene beyden ältcrn Söhne noch auf dem Wege nach An-tiochien zu Attalia starben, und der dritte Sohn wegenSchwäche dcS Geistes und Körpers ganz unfähig zur Regie-rung war, so setzte Johannes dennoch den angetretenen Hcer-zug fort 5).

Weil der Kaiser dieses Mal seinen Plan auf Antiochienunter der scheinbaren Absicht, nur die Angelegenheiten vonArmenien zu ordnen, verborgen, und auch den Gesandten

Z) , ,6red>ris ciomiiri Nemoinj- er^nrioobenornm nnnciis oxeitus.---pz-r. XV. ig.

4) Im Traume erschien eins, demManuel eine schwarzgekleidete Frauvon ehrwürdigem Angesicht, ihm diepurpurnen Schuhe, welche die Kai-ser trugen, zeigend. Als er sich wei-gerte, sie anzuziehn, wieS sic aufseine gewöhnlichen blauen Schubehin. Der Traum war so lebhaft,daß Manuel veil Verdruß und wei-nend aufwachto, nach den purpur-

nen Schuhen suchte und meinte, siesci-cn von einem der Diener wegge-nommen worden. Eine andre Vor-bedeutung war, daß ein galiläischerEinsiedler, mit welchem der Kaisersich unterrcdcie, unter den kaiserli-chen Prinzen, welche herbeykamcn,bloß Len Manuel segnete und umdie übrigen sich nicht kümmerte.6 i NN am. S. 13 . Vgl. Psicer.S. Zo. I).

L) i 3?^r. a. a. S. 6ln-nrm. g. a- O. Ikic. S. LZ.