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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Fulcv.

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ihn eingcnommnen und erbitterten Legaten, aus Furcht vorder Tyranncy des Fürsten Raimund nicht den Much hatte,gerecht zu urtheilen, erschien auch in der dritten Sitzung aufdie dritteLadung nicht, und erwartete, von seinen treuen Die-nern und vielen Rittern umgeben, sein Schicksal. Auch vieleantiochische Bürger hatten sich in seiner Pfalz versammelt.Aber keiner von allen diesen wagte auS Furcht vor dem Für-sten sich zu widersetzen, als der apostolischeLegat in die Pfalzeintrat, daS Decret der Absetzung Radulphs verkündigte,ihn gewaltsam zur Herausgabe des Kreuzes und Ringes-thigte und dann dem Fürsten überlieferte, welcher in un-rühmlicher Rachsucht den unglücklichen Mann gefesselt alseinen Verbrecher zur Einsperrung in das auf einem hohenBerge am Meere liegende Kloster St. Simeon sandte. Da-mit war Radnlph noch nicht am Ende seiner Hoffnungen.Er entwich nach einiger Zeit aus dem Eefangniß und kamnach Rom, wo er des Papstes Gunst sich erwarb und dieAnordnung einer neuen gerechter» Untersuchung seiner Sacheerwirkte. Als er aber im Begriff war nach Syrien zurück-zukchren, so wurde er von einem unbekannten verbrecheri-schen Mann durch Eist gctödtct ^), und die antiochischeKirche wurde durch seinen Tod gegen den Ausbruch einesneuen Haders gesichert, welchen seine Wiedererscheinung inSyrien gewiß erregt haben würde.

Der Burghauptmann Peter Armoin verfehlte seiner Ab-sicht nicht; er erlangte nach Radulphs Absetzung durch Ge-schenke und den Bcystand der Feinde des entsetzten Patriar-

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