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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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König Fulco.

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vielmehr dem lyrischen Stuhl binnen drey Monaten von demEmpfange des päpstlichen Schreibens an gerechnet, sowohldas Stift Porphyria oder Cayphas, welches die Kirche vonJerusalem an sich gerissen, und überhaupt alles unrechtmä-ßig entzogene zurückzugcben, und binnen vierzig Tagen demErzbischof Fulchcr wegen aller Klagen, welche er vor denPatriarchen gebracht, Recht zu schaffen. Endlich fügte derapostolische Bischof die Drohung hinzu, er werde, wenn derPatriarch dieser väterlichen Ermahnung widerstrebend, inseinem Ungehorsam wider den römischen Stuhl und seinerVerstocktheit beharre, sowohl den Erzbischof Fulcher als alleübrige Suffraganbischöfe von dem Gehorsam gegen ihn ent-binden und an den römischen Stuhl zurücknehmcn.

Dieses päpstliche Schreiben scheint zwar den zaghaften I. -M.Patriarchen von Jerusalem von fernerem Streben nach Un- Eru^u-abhängigkeit von dem römischen Stuhl abgcschreckt zu haben; mn U,es regte aber auch den alten Streit lim den lyrischen Spren/Ä^"gcl zwischen den Patriarchen von Jerusalem und Antiochienauf, in welchem der Patriarch weniger nachgiebig war, unddieser Hader wurde jetzt desto heftiger, je weniger der hcrrsch-süchtige und hoffärtige Patriarch Radulphi geneigt war, vonden Ansprüchen und Rechten seiner Kirche irgend etwas nach-zulasscn. Jnnocenz erlangte zwar nach vielen Schwierigkei-ten von dem Patriarchen von Jerusalem die Zurückgabe derdrey Bisthümcr Akkon, Sidon und Berytus an den lyri-schen Stuhl, sowohl durch Erneuerung seiner ernstlichen Er-mahnungen und Drohungen D, als besonders dadurch, daßer in seinem zweyten Schreiben in dieser Sache, dem Pa-triarchen Wilhelm vorstellte, der Patriarch von Jerusalem,

7) vrr. Lldrni XVl. .X»I. Lux. Willi. 15 r. XIV. I-.