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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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;y4 Geschichte dceKreuzzügc. Buchll. Kap. XXVIll.

I. Chr. falls durch Assasinen, und nicht lange hernach auch AbuAli, des Afdal Sohn, ermordet, welcher nach des ChalifenErmordung aus dem Kerker, in welchen ihn dieser nach sei-nes Vaters Tode geworfen, befrcyet und zu den Würdenseines Vaters erhoben war. Seit dieser Zeit war Aegyptenbeständigen Unruhen, selbst den heftigsten Streitigkeitenzwischen den Anhängern der Abbasidischen Chalifen und denVerehrern der Nachkommenschaft Ali's preisgegebcn, unddes Kriegs wider die Christen wurde nicht gedacht. DieBesatzung von Askalon schadete nur von Zeit zu Zeit, wenndie Gelegenheit sich darbot, ober ein muthiger kampflustigerEmir an ihrer Spitze stand, den Christen durch Streifzügein das umliegende Land.

Im Innern des Landes geboten die Muselmänner nurnoch über Emessa, Haleb, Hama und Damaskus, nach de-ren Besitz zwar schon lange die Fürsten des Kreuzes strebten;weil aber in ihren Unternehmungen niemals Eintracht, Ein-heit und Zusammenhang gewesen, so waren diese Städtetrotz der vielen Gelegenheiten sie zu unterjochen, welche denChristen sich dargeboten, noch immer unbczwungen. Dochwurden sie den christlichen Streitern oftmals zinsbar. DerKönig Balduin der Andere bewirkte nicht lange vor seinemTode die unentgeltliche Freylassung aller christlichen Skla-ven in Damascus, welche die Freyheit zu erhalten wünsch-ten; Abgeordnete des Königs kamen nach Damascus, zähl-ten und verzeichneten die Christensklaven daselbst und nah-men ohne Ersatz den Herren diejenigen, welche nicht imDienste der Ungläubigen bleiben wollten.

2) L c n -lIIäoc Iiizr, katriaiHii.S. gc>3. flgd.

3) Im Iahe Lar. Lebr.

lMiou. 8>i, S. 307. 323.