König F u l c o.
Acht und zwanzigstes Kapitel.
§^ie Herrschaft der abendländischen Christen in Syrienhatte zu der Zeit, da der König Fulco als sechzigjährigerGreis den Thron von Jerusalem bestieg, den Gipfel ihrerGröße und Kraft erreicht, fränkische Fürsten und Ritterherrschten von Tarsus in Cilicicn und dem Lande um Masred in jenseit des Euphrats über die Städte und Burgen amEuphrat und Orontes und längs der Küste des Meeres bisgen Alarisch in Aegypten. An der Seelüfte war nur nochAskalon unbezwungen. Ob zwar diese Stadt aus Aegyp-ten alle drei) Monate Verstärkung ihrer Besatzung und neuenVorrath von Lebensmitteln erhielt, so war sie doch, seitdemzwey Assasinen den Emir Afdal, welcher des Kriegs widerdie Christen mit Eifer sich angenommen, ermordet denChristen wenig furchtbar; denn nicht lange hernach wurdeder Chalife Amar, welchen man beschuldigte, den Mord desübermächtig gewordenen Vezirs angestiftet zu haben, gleich-
r) Im I. 5r6. d. H. II. März äok IliLlorr» karriärok. ^Vlex. S.H22. dis 23. Febr. 1123. 4YZ. 496.
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