580 Geschichte der Kve uzzüge. BuchII.Kap.XXVII.
2. Ck>r. Christen. Zugleich entzündeten aber auch die Niederlagen
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der Muselmänner, wovon er Zeuge und Thcilnchmer war, inihm die brennendste Sehnsucht, das Blut der Diener desarabischen Propheten an den Kreuzbrüdern zu rächen. Dochhernach wurde Zcnki von dem Kriege wider die Christen ent-fernt, indem der Sultan Mahmud ihm die Statthalter-schaft von Waset übertrug ^). Zu dieser fügte der Sultanspäterhin, nicht lange nach der Ermordung des Aksonkor alBorski, noch die Gewalt eines Schchnah oder Statthaltersder Provinz Irak.
Sehr bald kehrte aber Zenki zu dem Schauplatz« feinesRuhms zurück. Als nach dem Tode des Ezzeddin Masuddie Boten, die der Emir Dschavali, welcher der Vormund-schaft für dessen minderjährigen Bruder sich untcrwunden,nach Bagdad gesandt hatte, um die Bestätigung seines.Mündlings in den Fürstentümern des Masud von dem Sul-tan zu erbitten,' anstatt ihren Auftrag auozurichten, denSultan dringend baten, er möge lieber nach Mosul einentapfer» und des Kriegs kundigen Mann senden, welcher denChristen zu widerstehen im Stande scy, womit sie auf denEmadeddinZcnki deuteten, so zögerte der Sultan nicht lange,ihren Wunsch zu erfüllen
Also ward Zenki Herr von Mosul und fast allen denStädten, welche unter der Botmäßigkeit des Aksonkor alDorski gestanden. Auch die Einwohner von Harran riefenihn und unterwarfen sich ihm frcywillig, um von ihm gegen
IZ!bNikea. ^.nnal. ruosl. sä-l. richtet/ daß Zcnki zu»l Schehnak»zri. in. S. 42 «. Wann Zcnki diese von Irak sey ernannt wordenStatthalterschaft erhalten habe, gibr (a. a. O.).
Abnlfcda nicht- an, sondern er-wähnt dessen nur dann, als er be- i4) cirron. S. Zotz.