König Balduin II.
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verschmähte und sie alle ohne Erbarmen dem Tode über-!:gab ').
Doch auch unter den christlichen Fürsten waren Friedeund Eintracht nicht begründet. Kaum hatte der König Bal-duin das Fürstenthum Antiochien seinem Eidam Docmundübergeben, so brach zwischen diesem und dem GrafenJoscelin ein heftiger Streit aus, in welchem Joscelin,wie zu großem Verdruß der frommen Christen von denPilgerfürsten mehrere Male geschehen, mit den Ungläubigenwider seinen christlichen Mitfürstcn sich verbündete und dieHeiden anreizte, während Boemund im Dienste des Hei-landes die Burg Kafartab belagerte, das antiochische Landzu verwüsten und zu verbrennen und die christlichen Einwoh-ner in die Sclavercy zu führen. Dem Geschichtschreiber die-ser Begebenheiten, dem frommen Erzbischof Wilhelm vonTyrus waren die Ursachen dieses ärgerlichen Streites unbe-kannt ^); es ist aber nicht unwahrscheinlich, daß Lehenan-fprüche, durch welche so oft in diesen Zeiten die christlichenFürsten entzweyet wurden, auch diesen Streit entzündethatten. Der König Balduin, sobald die Kunde von sol-chem Aergerniß zu ihm gebracht wurde, eilte nach Antio-chien, um die beyden Fürsten, deren einer sein Eidam, der
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rr 7-rii-L." Will». Dxr. XIII.-i.
4) „fiiec inora carisis inrerve-riieruibns oeculcr«, gnrntnnr »st
XIII. 22. Bey den mvrgenländi-schen Schriftstellern (außer be» Abu l-faradsch) findet sich keine Trwah-nung dieses Streites, daher sichauch nicht angeben lägt, welchertürkische oder turkomanische FürstBundesgenosse Joscelins war.
>. Cftr.1M7.