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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
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57v Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXVII.

Sieben und zwanzigstes Kapitel.

letzten Tage des Königs Balduin des Andern waren,wie der Anfang seines Reichs, wiederum dem FürstenthumAntiochien gewidmet, welches nicht lange von dem jüngernBoemund beschirmt wurde. Auch so lange der jüngere Boe-mund lebte, blieb der König doch nur wenige Zeit von dermühsamen Sorge für Antiochien befreyet.

. Este. Den Anfang der Regierung des Jünglings Boemund

H27.

begünstigten die Verwirrungen in den benachbarten heidni-schen Landen. Das Fürstenthum des Aksonkor, welcher denChristen so furchtbar gewesen, hatte nach seinem Tode dasgewöhnliche Schicksal morgenländischer Reiche, welche durchdie Tapferkeit eines Helden geschaffen, mit dessen Tode mei-stens zerfallen Ezzcddin Masud, der Sohn des Akson-kor, welcher zu Haleb die Ermordung seines Vaters erfuhr,begab sich zwar unverweilt nach Bagdad und erhielt sowohl

i) Die folgenden Nachrichten überdie Verwirrungen nach dem Lodedes Aksonkor sind meistens aus Äe-rnalcddins Geschichte von Halebgezogen. Abulfeda gibt ( L.Sr2. D III. S. gzo.) nur eine kurzeNachricht, in welcher die Namensehr abweichen: denn der Emir Cu-

man heißt hier Kumar (so lasAbulfeda in seiner Handschrift derChronik des Ebn Alathir, er verbes-sert aber dafür Kimas); der Ty-rann Kotla Abih wird Kotloggenannt. Ab u l far ad sch erwähntnur des unten erzählten Zugs derchrisilichen Fürsten vor Haleb.