;54 Geschichte der Kreuzzüge. Buchlll. Kap. XXVI.
pschlen, als die Bestätigung ihres Ordens nachzusuchcn,damals ins Abendland reisten, ein Empfehlungsschreiben anden Abt Bernhard von Clairvaux, den Neffen des BrudersAndreas, mit, worin er den Tempelorden, als welchenGott für das Heil des gelobten Landes erweckt und in vielenschrecklichen Gefahren auf wunderbare Weise erhalten habe,der Fürsorge des schon damals von der ganzen abendländi-schen Christenheit hoch verehrten Abtes angelegentlich em-pfahl, und ihn um die Abfassung einer Ordensregel für dieTempler ersuchte, welche ihnen die tapfere Beschirmung desheiligen Landes auch für die Zukunft zur Pflicht machte ^).Bald nach diesen Rittern kam auch der Meister des neuen Or-dens selbst, Hugo de Payens, mit fünf andern Rittern nach demAbendlande. Der heilige Bernhard nahm gern die Angele-genheiten eines Ordens zu Herzen, welcher außerdem, daßer so vielen Nutzen dem heiligen Laude versprach, seinenOheim, den Templer Andreas, und den Grafen Hugo vonChampagne, den verehrten Wohlthäter der Abtey Clairvaux,unter seinen Mitgliedern zählte. Noch ehe das Ansuchen desKönigs Balduin an den heil. Bernhard um seine Fürsorgefür den neuen Orden gelangte, hatte schon der fromme Abtdas Institut der Templer als einen preiswürdigen Beweisder gnädigen Obhut Gottes über die christliche Kirche bcs2. Cl>r. trachtet, und schon drey Jahre vor der Ankunft jener Ge-sandtschaft den Eintritt des Grafen Hugo von Champagnein den Templerorden in einem Briefe an den Grafen als ein
27) Abgedruckt in HenrlynergiL 0rä. eistorc. (^.nrv. 1650. kvl.)
S. 477., und in virpiizt- Ki8wire
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