5zo Geschichte der Kreuzzüge. Buchll. Kap. XXV.
2-^-. densanträge, welche ihm die christlichen Fürsten, um denKampf zu vermeiden, machen ließen, höchst erfreulich ; sieboten ihm den Frieden unter denselben Bedingungen, wieim vorigen Jahre an, und gelobten auch Rafania zurückzu-geben, wenn Aksonkor von Atsareb oder Sarepta ablasse.Alle diese Verheißungen waren aber trügerisch. Denn so-bald Aksonkor die Belagerung aufgehoben und der Graf Ala-rms von Sarepta seine Truppen und Schätze aus der Burghinweggebracht hatte, so fingen die Christen an, allerleyEinwendungen gegen die von ihnen zugcstandenen Bedingun-gen zu machen; sic behaupteten, daß sie nicht eine Theilungwie im vorigen Jahre verwilligt, sondern in diesem Friedenes so verstanden hätten, daß ihnen der alleinige Besitz derim vorigen Jahre getheilten Länder zufallen solle. Als sievon dieser Behauptung nicht ablassen wollten, so rückte Ak-sonkor, der wiederum nach Haleb zurück gegangen war,gen Kennesrin vor, und nachdem in sein dortiges Lager auchTogthekin von Damaskus gekommen war, so zogen beydeFürsten nach Sarmin, und lagerten sich daselbst also, daßihre Truppen bis nach Elfua und Danit sich ausdehnten,worauf auch die Christen ein Lager am See beyMaarra Mes-rin bezogen. Aber von keiner Seite wurde der Kampf ge-wagt. Die Pilger gingen im Monate August, als ihre Le-bensmittel verzehrt waren, zurück, und hierauf trennten sichauch die Muselmänner. Togthekin erkrankte im Lager vorHaleb und ließ sich im Bette nach Damaskus tragen; Akson-kor ernannte seinen Sohn Ezzeddin Masud zum Statthaltervon Haleb und begab sich nach Mosul ^°).resm- So führten die Christen und Muselmänner zwar bestän-^ wider einander die Waffen, doch oftmals war der Kampf
So) Gleichfalls »ach KemalerriI»