270 3efynter Za g. Stcuntc ©efcfyicfytc.
beffdnbiget Stauet verlebt tjatte unb allmdlig ettoa« meniger(aut su ftagen anft'ng, fogleid) oon ben ootnebmffen £0?an=nern ber ßombarbei begehrt unb halb auch oon ihren 33rü=bern unb übrigen 33ertoanbten aufgeferbert tourbe, ftd) toic=ber ju oetmablen. Sied butte fte nun jtour oft unb umter buuftgen Sutanen abgefeblugen; enblid) aber fab fteftd) genötigt, in £)a$ s u willigen, toa« tfjte Söerroanbtenbegehrten, jebod) unter ber Sebinguttg, baft fte, ofyne ftd)ju oermdt)len, fo lange trarten bürfte, alß fte -f)ertn So=rcllo oetfproeben butte.
5öd^renb ju ^3aoia bie Tfngelegenfjeiten ber £>ame atfoftanben, unb vielleicht nur nod) ad)t Sage an ber grifffehlten, too fte su einem neuen ©emabl jiehen follte, be=gab eS ft'ch, bafj ^)err Sorello in Sflepanbria einen Sftannerblitftc, welchen er Dörfer mit ben genueftfdjett Tlbgefanbtenbie ©aleere hatte beffeigen fefjen, toelcbe nad) ©enua fegelte.(St lief ihn fiel) atfo rufen unb frug ihn, trag fte füreine Sicife gehabt batten unb toann fte in ©enua ange=fommen todten. Siefer antwortete ifm: „$ert, eine übleSteife mad)te bie ©aleere, wie id) in Greta oernabm, tooid) jurücEgeblieben bin; benn al$ fte ©icilien nabe mar,erhob ftd) ein cntfe( 5 lid)er Sforbfiurm, bet fte aufbie©anb=bdnf'e ber ffierberei toarf, fobafj feine ©eete mit bem Ve=ben baooti unb unter Tlnbern aud) s^ei meiner SSrübetum famen."
$err Sorello glaubte biefen Sföorten, welche allerbingSrid)tig toaren, unb ba er ftd) erinnerte, bafj bie griff,rceld)e er oon feiner ©attin begehrt butt«/ in toenigen Sa=gen ablaufen mttffe, unb oermutbete, bafj man oon feinemErgeben in ^)avia nichts erfahren buben toerbe, fo fielter eS für gewiß, feine ©attin fei wiebet oermdblt. >£>ier=über verft'el er in folcfe Sraurigfeit, bafj er alle Gfjluffverlor, ftd) franf nieberlegte unb su fferben entfcbloffenmar. 7(1« ©alabin, ber il)tt übet 20le$ liebte, bieS er=fuhr, fam et su ihm, unb naebbem er auf oiele unb imffdnbige S3itten, bie er an ihn richtete, bie Urfad) feine« Äum=