©alabin unb Slcffcr SEorello. 269
weit eg ißm bebünbte, baß er ifjn mir drmlid) empfangenßabe. 25od) ©alabin fptad) ju itjm: „$etr Sorello, weil©ott mir Sud) beim f)ietf)er gefanbt bat, fo benfet, baßnid)t id), fonbern 3b r bet .£>err fiter feib." Unb nad)=bem fte fid) nun gegenfeitig ihre große greube bejeugt, liefer it>n in fürftlicße ©ewdnber fleiben, führte ifjn oor allefeine größten SSafallen tjinaus, fprad) ju biefen oiel jumSobe feiner Srefflid)£'eit unb gebot, baß Seber, bem feine©nabe wertb wäre, ißn ebenfo errett follte, tute feineeigene ^Perfon. X )\eg tßat fortan ein Seber; bod) mefir
als bie 2fnbern nod; bic beiben Herren, welche ©alabin’gSegleiter in feinem $aufe gewefen waren.
23ie ©rbße beg pl6(jlid)en ©lanjeg, in welchem $ettSorello fid) nun erblidte, jcrflreute itjn etwag oon bett©ebanfen an bie Sombarbei, oorjüglid) begßalb, weit etmit ©icberßeit tjoffte, baß feine Briefe ju bem £t)tn ge=langt fein würben Allein in bem Säger ober im -£eerebet ©ßrijlen war an bem Sage, ba bieg oon ©alabin ge=fangen warb, ein prooen<jalifd)et Stifter oon geringem 2£n=feßen, beffen 9?ame ^)err Sorel oon £>igncg war, ge=jborben unb begraben worben, unb weil efjert Sorellob : 3ßtria burd) feinen 3Cbel in bem ganjen $eere befanntwar, fo glaubte ein ^eber, ber fagen ßorte, -£>ett Sorelloifi tobt, >£)etr Sorello b’Sflria unb nießt ber oon 25ignegfei gemeint. £>ic ©cfangennetjmung, welche baju gefom=men war, ßinberte bie ©nttdufdjung, wegßalb benn oieleStatiener mit biefct-Sunbe jurücf£'el)rten, unter benen einigefo juoerfiditlid) waren, baß fie ju behaupten wagten, fteßatten ißn tobt gefeßen unb waren bei feinem 33egrdb=niß jugegett gewcfeit.
2ilg biefe 9iad)rid)t ju feiner grau unb ju feinen SSer=wanbten gelangte, ertoccfte fte nid)t nur in ihnen großenunb unfdglidjen ©eßmerj, fonbern in Sebem, ber ißn ge=bannt I)atte. 3u lang wäre eg ju erjagen, welcher 2frtunb wie groß ber ©dimerj, bie Sraucr unb bie Ätagefeiner ©attin war, welche, nad)bem fte einige Sßfonate in
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