SALVE REGINA.
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XI.
SALVE REGINA.
Aus der papierhandschrift der Tübinger Univer-sitätsbibliothek (M. d. 123. ol. 1489) in klein octav, ge-schrieben 1496 und 1497. Das buch, welches früher derIlainrich Linckin, später der Hillaria Hagin, ferner denJesuiten in EHwangen gehörte, enthält eine Sammlungvon gebeten und betrachtungen. Die zeilen bei demSalve regiua, welches ich daraus mittheile, sind nichtabgesetzt. Anfang der hs.: Es was ain wirdiger Babstda der sterben sollt da fragt er seinen Capplan. Schlafs:Zuo den frewden hellfT vnns der aller büchst vnd hailigissterCrislus Jbs von ewig zuo ewig, Gebenedevt vnd gelopt seygot Amen. 1497. Über ähnliche glossenlieder vgl. Mo-nes quellen und forsch. 1, 109 ff.
bi. 8 ji>. Das Salue Regina volget hienach, vnd bey yed-lichem wort besonnder zweit rers teiitsch darübergemacht nach dem text gar lieplich vnd andäch-tig zii sprechen von der miiter gottes.
Salue
Gegriissest seystu, aller enngel fraw,
Der claren gothait süsser taw!
Regina
Königin der armen cristcnhait,
*5 Nynnn von vnns sürnl vnd alles laid!
Mater
Ain müter gnaden vnd (rostes vol,
Trost vnns, alls wir dir getrawen wol.
M'tsericordie
5» Der barmherczigkait ain schrein,
Lasz vnnser ennd dir beuolhen sein!
Vita
Das leben, daz du hast getragen,
Wol vnns gnädigklichen ratt sagen!