VON DEN SIEBEN MEISTERN.
Hettent ir den kind vil,
Den kunl allen nit geweren,
Sie wurdcnt alle grosse herrcn.
Der lierre gedockt in seinem nniot,s Das der rott wer gut.
Er sprach: Bereiltent euch zu hantVnd furent ausz in fremde lautYnd suchenl in allen riehenEyn iunckfrawe müeglichen,io Dy schone vnd edel sey
Ynd auch alle wandelsz frey!
Si noment Silbers vnd goldes vilVnd hereitent sich in kurtzem zilVnd furent ausz in fremde lant,is Also sie ir lierre het ausz gesant.
Sie koinent in kurlzen stundenIn eyn lant, do sie fundenEins kuniges tochter, dy schone was.Die holten alle dolite das,
30 Das in allen riehen
Nie gesehent ir geliehen.
Sie was vnmosszen schon vnd zartVnd geboren von kuniglicher art.
Sie sprachent alle sainmet zu ir:ns Junkfraw, einen herren hant wir,
Der ist ein keyszer lobesam;
Auff erden im nieinan geliehen kan;Des elich fraw sullent ir sein.
Sie sprach: Es ist der wille meyn.
3o Die junkfraw wart gefurt zu hantHeym in das keyszers lant.
Auch in derselben fart
Die junkfraw schon empfangen wart.
Do sie der lierre ane sach,
9. ?mmnecl. 31. 2(>, 17 — 27, 31 fehlt B. 35
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