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nicht lange beunruhigen, nnd mit Gottes Beistand bald verschwin-den. Kömmt Euch noch allenfalls so eine Pantherkaye im Schlafvor Angen, so geschieht es nicht wegen mir, sondern deßhalb, umSie ans die Macht zu verweisen, die es mir möglich machte, Siezu retten. Vertrauen Sie auf Gott, Madame, und ans Ihrenbraven Gatten, so können die Gedanken an einen alten Mann,wie ich bin, weder lange noch schmerzlich sein. Ich will beten,das; der Herr Ihrer gedenke — der Herr, der sowohl über denLichtungen als über der Wildnis; waltet — nnd Sie nebst Allem,was zu Ihnen gehört, segne, von nun an bis zu dem großenTage, wo sich weiße und rothe Haute vor seinem Ricüterstnhletreffen, und wo das Gesetz der Gerechtigkeit, nicht das der Ge-walt gilt."
Elisabeth erhob das Haupt, und bot ihm ihre farblose Wangezum Kusse, die er auch, mit abgenommener Mütze, achtungsvollberührte. Dann ergriff der Jüngling mit krampfhafter Glut seineHand, ohne das; er zu sprechen vermochte. Der Jäger zog seinenGürtel fester an, und traf seine Vorbereitungen zur Abreise, ob-gleich man nicht verkennen konnte, daß auch ihm der Abschieddrückend wurde. Ein- oder zweimal versuchte er zu sprechen,aber die Laute blieben ihm in der Kehle stecken. Endlich warfer seine Büchse aus die Schultern, und rief mit lauter Jäger-stimme, die weithin durch die Wälder hallte:
„Herein, herein, Jungen! — fort, fort, Hunde! — Ihrwerdet müde Füße kriegen, ehe ihr an dem Ziele unserer Reiseanlangt!"
Die Hunde sprangen bei diesem Ruf von der Erde ans, be-schnupperten die Gräber und das schweigende Paar, als wüßtensie, was ihnen nunmehr bevorstehe, und folgten dann gehorsamihrem Herrn ans der Ferse. Eine kurze Panse mar cingetreten,während welcher sogar der Jüngling sein Gesicht an dem Grab-steine seines Großvaters verbarg. Sobald jedoch der Stolz des.Die Ansiedler. 37