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Der arme Jotham, der seine Thorheit mit dem Leben büßenmußte, bekannte noch vor seinem Tode, das; die Gründe für seineAnnahme des Vorhandenseins einer Mine von den Lippen einerWahrsagerin stammten, welche mittelst eines Zauberspiegels ver-borgene Schätze in der Erde entdecken zn können vorgab. DieserAberglaube war in den neuen Ansiedelungen häufig, und als dieerste Ueberraschnng vorüber war, kam die Sache bei dem besserenTheile der Gemeinde bald in Vergessenheit. Während jedvch dieEntwickelung des Ganzen jeden noch weilenden Verdacht überdas Thun und Treiben der drei Jäger aus Richards Brust ver-bannte, diente sie ihm zugleich als eine nachdrückliche Lehre —ein Umstand, der für die Zukunft seinem Vetter sehr zn Stattenkam, indem sich Richard fortan hütete, denselben mit seinen aben-teuerlichen Planen allzusehr zu belästigen. Wir müssen dabei nochbemerken, daß Richard vor Anstrag der Sache seinen damaligenEntwurf mit der größten Zuversicht als „einen keineswegs träu-merischen" bezeichnet hatte, und das Entgegeuhalten dieses ein-zigen Wortes genügte, ihm für die nächsten zehn Jahre bei jederGelegenheit die Lippen zu schließen. Monsieur Le Quoi, den wirunser» Lesern vorgesührt haben, weil ein Gemälde jenes Landesohne die Darstellung eines solchen Charakters nicht treu seinwürde, fand die Insel Martinique und seine sucre-planlage imBesitz der Engländer. Marmadnke und seine Familie wurdenjedoch bald durch die Nachricht erfreut, daß er in sein Bnreaunach Paris znrückgekehrt sei, von wo ans später jährliche Bulle-tins über das Glück der Franzosen, nebst Versicherungen fort-währender Dankbarkeit gegen seine Freunde in Amerika — ein-liefen.
Nach dieser kurzen Abschweifung müssen wir zum Gangeunserer Erzählung znrückkehren.
Der Leser denke sich einen unserer mildesten Oktobcrmorgen —freilich setze ich dabei einen amerikanischen Leser voraus — wenn