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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Schnelle der Stelle näherte. Die Leiche des Indianers wurdehastig nach der Höhle hinnnter geschafft, und die Hunde folgtenwinselnd, den» sie vermißten den Blick, mit dem der Häuptlingstets ihre Begrüßungen hingenommen hatte.

Edwards entschuldigte sich hastig und verwirrt gegen Elisabeth,daß er sie nicht an denselben Ort, der seht vorne vollständig mitHolzpflöcken und Baumrinden geschlossen war, mitnehmen könne,indem er unverständlich etwas von dessen Dunkelheit und von derUnannehmlichkeit, sich mit einer Leiche in demselben Raum zu be-finden, sprach. Miß Temple fand jedoch unter dem Felsenvor-sprnnge einen zureichenden Schuh gegen die Regengüsse. Über-lange, ehe das Gewitter vorüber war, ließen sich von untenStimmen hören, welche laut nach Elisabeth riefen, und bald er-schienen Männer, welche die hinsterbenden Funken des Gebüschesniederschlngen, während sie sich vorsichtig durch die noch nichtganz erlöschten Brandstellen arbeiteten.

Sobald der Regen nachließ, führte Oliver Elisabeth nach derStraße, wo er sich von ihr trennte. Ehe sic jedvch schieden, er-faßte er die Gelegenheit, mit einer Wärme, welche sich das Mäd-chen jetzt recht wohl zu deuten wußte, zu sprechen:

Der Augenblick des Geheimnisses ist vorüber, Miß Temple.Morgen um diese Zeit werde ich einen Schleier entfernen, den ichso lange um mich und meine Angelegenheiten z» hüllen schwachgenug war. Doch wer hat nicht in seiner Jugend, wenn ihm Lei-denschaften im Innern wühlen, seine romanhaften und thörichtcnSchwächen? Gott behüte Sie! Ich höre die Stimme Ihres Va-ters; er kommt de» Weg herauf, und ich möchte jetzt nicht auf-gehalten werden. Gott sei Dank, daß Sie gerettet sind; dieserGedanke allein mälzt die Last einer Welt von meiner Seele."

Er wartete nicht ans Antwort, sondern enteilte in den Wald.Obgleich Elisabeth die Stimme ihres Vaters rufen hörte, so bliebsie doch stehen, bis der junge Mann unter den rauchenden Bäumen