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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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offen und auf die fernen Berge geheftet, als ob die verlassene Hülledem Fluge des Geistes nach seinem nencn Anfenthalt nachschane.

Herr Grant war mit stnmmem Entsetzen Zenge dieser Scene;als aber der letzte Wiederhall des Donners dahinstarb, schlug ermit srommem Eifer seine Hände zusammen, und sprach in denvollen, reichen Tonen eines überzeugten Glaubens:

O, Herr! wie nnerforschlich sind Deine Gerichte und wieunergründlich Deine Wege! Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, unddaß er wiederkommen wird am Tage des Gerichtes. Mögen auchdie Würmer diesen Körper zerstören, so werde ich doch in meinemFleische Gott schauen: ja, diese meine Angen werden Ihn sehen,der meine Zuversicht hienieden war."

Als der Geistliche sei» Gebet geschlossen, ließ er das Hauptdemüthig ans die Brust sinken, und in seinem ganzen Wesen sprachsich das ergebnngsvolle Vertrauen aus, dem seine BegeisterungWorte geliehen hatte.

Sobald Herr Grant von der Leiche zurückgetreten war, nähertesich der Jäger seinem verblichenen Freunde, ergriff dessen welkeHand, »nd sah ihm eine Weile stumm und nachdrücklich in daserstarrte Gesicht; dann machte er seinen Gefühlen Luft, indem ermit der wehmüthigen Stimme eines tief Ergriffenen also begann:

Rothe Haut oder weiße cs ist jetzt Alles vorüber! Erwird einen gerechten Richter finden, der sich nicht an Gesetze bin-det, welche die Menschen gemacht haben. Nun, jetzt braucht nur»och Einer zu sterben, und die Welt steht dann mir und meinenHunden offen. Freilich muß der Mensch harren, bis es Gott ge-fällt, aber ich fange an, des Lebens müde zu werden. DieBäume, die ich kenne, werden niedergeschlagen, und es wird mirschwer, ein Gesicht zu finden, mit dem ich in jüngeren Tagenvertraut war."

Jetzt begannen große Tropfen Regen zu fallen und den dürrenFels zu befeuchten, während das ganze Gewitter sich mit reißender