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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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»och nicht genug gesagt zu haben vermeinen mochte, die Ehreeiner Privatnnierrcdnng mit der Erbin, was er mit einer Feier-lichkeit in seiner Miene that, welche bekundete, das; er etwashöchst Wichtiges ans dem Herzen hatte. Nachdem ihn Elisabethzn diesem Ende ans eine günstigere Gelegenheit verwiesen hatte,verlies; sie den Laden, in dem seht, wie gewöhnlich, die Landlenteeinznsprechcn begannen, nnd auch mit der gleichen Aufmerksamkeitund dieiisoance wie früher empfangen wurden.

Elisabeth nnd Luise setzten ihren Spaziergang bis an die Brückein tiefem Schweigen fort; als sie aber an derselben anlangten,machte die Letztere Halt und schien Etwas sagen zu wollen, ohnejedoch den Mnth dazu gewinnen zn können.

Sind Sie unwohl, Luise?" fragte Miß Temple.Wir werdendann wohl besser thnn, wenn wir umkehren nnd eine andere Gelegen-heit suchen, um den Wünschen des alten Mannes zu entsprechen."

Ich bin nicht unwohl, aber ich fürchte mich. Ach, ich kannnie, nie wieder ans diesen Berg gehen, wenn wir nicht noch eineweitere Begleitung haben. Ich fühle mich nicht stark genug dazu nein, ich kann unmöglich weiter."

Dies; war eine unerwartete Erklärung für Elisabeth, welche,obgleich die eitle Besorgnis; vor einer Gefahr, welche nicht mehrexistirte, ihr fremd war, dennoch das etwas Unweibliche in ihremVorhaben recht wohl fühlte. Sie blieb eine Weile in tiefem Nach-denken stehen; in dem Bewußtsein aber, daß es jetzt Zeit znmHandeln nnd nicht znm Ueberlcgen sei, mühte sie sich, ihre Un-schtnssigkeit abznwerfen, nnd erwiedcrte mit Festigkeit:

Wohlan denn, so muß ich es allein unternehmen. Ich kannmich Niemand als Ihnen anvcrtrancn, da sonst der alte Leder-strnmpf entdeckt würde. Warten Sic an dem Saume dieser Wälderans mich, damit man mich wenigstens nicht allein in die Bergegehen steht. Ich möchte Bemerkungen vermeiden, Luise, wennwenn Wollen Sie auf mich warten, meine Liebe?"

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