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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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hatten es versucht, sich durch Brillen eine gelehrte Würde zugeben. Den Schluß der Prozession bildete eine weitere Abtheilnngvon Cvnstablen, und die Menge folgte derselben nach der Halle,wo der Gerichtshof seine Sitzung hielt.

Das Gebäude bestand ans einer Grundlage von viereckigtemZimmerholz, hin und wieder durch kleine, vergitterte Fenster durch-brochen, ans welchen einige nachdenkliche Gesichter auf das Ge-dränge niedersahen. Unter den Gefangenen befanden sich dieschuldbewußten, cingeschüchterten Falschmünzer und unser ehrlicherLederstrumpf. Die Kerker unterschiede» sich, dem Acnßern nach,von den Gemächern der Schuldner nur durch den kleineren Um-fang der Licht-Oeffnnngen, die größere Stärke der Eisengitter unddie Köpfe von Kloben, welche als Schutz gegen den ungesetzlichenGebrauch von schneidenden Instrumenten in das Holz eingetriebenwaren. Der obere Stock war Rahmenarbeit, regelmäßig mitDiele» bedeckt, und enthielt ein einziges Gemach, das für dieZwecke des Gerichtshofs anständig dekvrirt war. Eine Bank erhobsich auf einer schmalen Platform bis auf Mannshöhe über demBoden, und zog sich, vorn durch ein Geländer gestützt, durchdie ganze Ranmbrcite. Im Mittelpunkt befand sich ein roherArmstnhl zum Gebrauche des präsidirenden Richters. Weiter vornauf dem Boden des Zimmers stand ein großer, mit grünem Wvl-lcnzeng überzogener und von Bänken umgebener Tisch, und anjeder seiner Seiten waren Reihen sich erhöhender Sitze für dieGeschworenen angebracht. Jede einzelne dieser Abtheilnngen um-gab ein Gitter. Der übrige Thcil des Gemachs war freier Raumzum Gebrauche der Zuschauer.

Als die Richter sich gesetzt, die Advokaten an dem Tische Platzgenommen, und der Lärmen und das Scharren mit den Füße» inder Area sich gelegt hatte, wurden die üblichen Proklamationenerlassen, die Geschworenen beeidigt, die Klagen vorgebracht, undder Gerichtshof schritt zur Takscsordnung.