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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Edwards!" rief Elisabeth-

Ruhig, mein Kind," unterbrach sie der Vater.Der jungeManu ist ungerecht, ohne daß ich ihm Anlaß dazu gegeben hätte.Ich will Nachsicht mit deinen Worten haben, Oliver, denn ichweiß, daß du ein Freund Natty's bist, und nur deßhalb hat dichdein Eiser für ihn zu weit geführt."

Ja, er ist mein Freund," rief Edwards,und ich bin stolzauf diesen Titel. Er ist zwar einfach, ungelehrt, sogar unwis-send, und man könnte ihm vielleicht Vorurthcilc zur Last legen,obgleich ich fühle, daß seine Ansicht von der Welt nur zu richtigist. Aber er hat ein Herz, Richter Temple, das für tausendFehler Ersatz leistet; er kennt seine Freunde, und verläßt sie nie,und wenn es auch nur seine Hunde wären."

Das ist allerdings ein lobenswerthcr Charakter, Herr Ed-wards," entgegnete der Richter mit Milde,ich bin aber nie soglücklich gewesen, seine Achtung zu gewinnen, denn gegen michwar er immer znrückstoßend, was ich ihm übrigens, als die Grilleeines alten Mannes, uachgesehen habe. Auch soll er, wenn ichihm als sein Richter entgegen treten muß, wegen seines früherenBenehmens nichts von mir zu befahren haben,.eben so wenig alsseine kürzlich geleisteten Dienste sein Verbrechen mildern können."

Verbrechen?" wiederholte Edwards.Ist es ein Verbrechen,einen lauernden Spürhund von seiner Thüre zu treiben? Verbre-chen! O nein, Sir, wenn in dieser Sache ein Verbrechen vorge-fallen ist, so kömmt cs nicht ans seine Rechnung."

Auf wessen sonst, Sir?" fragte Richter Temple, indem er denaufgeregten Jüngling mit seiner gewohnten Ruhe iu's Auge faßte.

Diese Frage war mehr, als der junge Mann ertragen konnte.Bisher hatten seine Gefühle mehr in der Tiefe seiner Seele ge-tobt, aber nun kam der Vulkan zum Ausbruch.

Ans wessen? und das mir," rief er.Frage dein eigenesGewissen, Richter Temple. Gehe hinaus zu dieser Thüre, und