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„Das war Hilfe in der Noth! ja, gewiß, das war Hilfe inder Noth, mein Kind!" rief der Richter. „Dn hast also deineFrenndin nicht verlassen wollen, meine wackere Bcß?"
„Ich glaube allerdings, standhaft ansgehalten zn haben," ver-setzte Elisabeth, „wenn ich gleich sehr zweifle, ob mir die Flucht etwasgenützt haben würde, selbst wenn ich so viel Mnth gehabt hätte,diesen Ausweg einznschlagen. Aber ich dachte nicht einmal daran."
„An was dachtest dn denn, meine Liebe? Womit beschäftig-ten sich deine Gedanken vorzugsweise in jenem schrecklichen Au-genblicke?"
„Mit dem Thiere! mit dem Thierc!" rief Elisabeth, dasAntlitz mit ihrer Hand bedeckend. „Oh! ich sah nichts, ich dachtean nichts, als an das Thier. Ich versuchte zu beten; aber dasEntsetzen hatte mich zn sehr ergriffen — die Gefahr lag zn nahevor meinen Augen."
„Nun, Gottlob! Du bist gerettet, und wir wollen nicht mehrbei einer so unangenehmen Secne verweilen. Ich hätte mir'snicht gedacht, daß noch ein solches Thier in nnsern Forsten hauste;aber wenn sie der Hunger treibt, so verlieren sie sich oft weitvon ihren gewohnten Schlupfwinkeln und-"
Ein lautes Pochen an der Thüre unterbrach hier die Rede desRichters; und auf das entsprechende „Herein" that sich die Thüreauf und ließ Benjamin erkennen, dessen verlegenes Gesicht bekun-dete, daß er fühlte, er komme mit einer sehr ungelegenen Meldung.
„Sqnirc Doolittle ist unten," begann der Majordomv. „Erletzt sich im Hofe bei einem Glas, und hat Etwas auf dem Herzen,das er von sich stauen will. Ich sagte ihm zwar: ,Mann/ sagtesch, ,wollt Ihr mit Klagen an Bord kommen/ sagte ich, ,wennder Richter eben erst sein eigenes Kind, so zn sagen, ans demRachen des Löwen gerettet hat?° Aber der verdammte Kerl hatauch kein bischen Manier — ebensowenig, als ob er einer vonden Guineas in der Küche drunten wäre; und da er immer näher