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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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St," entgegnete Richard, indem er einen Finger an seineLippen legte, und einen sehr mühsamen Abhang hinab zn einer Artnatürlicher Höhle in dem Felsen, welche einem Fencrplahe nichtunähnlich mar voranging. An der Vorderseite dieser Höhle lagein Hansen Erde, welche augenscheinlich ans dem Innern hcrans-gcschafft worden, und zum Theil noch frisch mar. Eine Untersuchungdes Aenßcrn brachte den Richter nicht in's Klare, ob er cs hiermit einem Natnrspiele oder einem Werke von Menschenhand ansirgend einer früheren Periode zn thnn habe. Das Innere aberließ keinen Zweifel, daß es seine Gestaltung menschlicher Bemühungverdankte, denn an dem weichen, bleifarbigen Fels, der sich denFortschritten der Minirer in den Weg gelegt hatte, waren noch dieSpuren der Eisenwerkzenge z» entdecken. Das Ganze bildete eineungefähr zwanzig Fuß weite und fast noch einmal so tiefe Höhle.Die Höhe war weit beträchtlicher, als dicß gewöhnlich bei einem sol-chen Versuche der Fall ist, was aber augenscheinlich Wirkung desZufalls war, da der Fels oben dachförmig überhing, und um vieleFuß gegen die Basis vorsprang. Unmittelbar vor dieser Felsennischebefand sich eine kleine, thcils durch die Natur, theils durch die vonden Arbeitern sorglos heransgemorsene Erde gebildete Terrasse.Vor derselben fiel das Gcbirg steil ab, so daß die klippenreichenSeitenzugänge schmierig und sogar etwas gefährlich waren. Derganze Schauplatz war mild, roh und augenscheinlich unvollendet;und als sich der Sheriff in dem Gebüsche nmsah, fand er dieWerkzeuge vor, welche bei der Arbeit benützt worden waren.

Als Richard glaubte, sein Vetter habe die Stelle hinreichenduntersucht, fragte er feierlich:

Bist du jetzt befriedigt, Richter Temple ?^

Ich habe mich allerdings überzeugt, daß hier etwas Geheim-nißvolles und Seltsames vvrgeht. Es ist ein schlau gewählter,abgelegener Ort; aber doch sehe ich keine Spur von Erz."

Du wirst doch nicht meinen, Vetter, daß man Gold und