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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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brüche wilder Leidenschaftlichkeit betrachtete. Es ist wahrscheinlichnicht nöthig, dem Leser zu bemerken, daß Lnise Grant bei ihremUrtheilc nicht den Maßstab der Welt zur Richtscbnnr wählte.Dcmnngeachtet machte sich aber das sanfte Mädchen doch ihre Ge-danken über die Sache, und bante darauf, wie Andere, ihre Schlüsse.

Ich wollte alle meine anderen Geheimnisse darum geben,Luise," rief Miß Templc mit einem Blicke kindlicher Einfalt, wie ersich nur selten in ihre» geistreichen Zügen ansdrückte, indem sielächelnd ihre dunkeln Locken ans der Stirne schüttelte,wenn ichwüßte, was diese rohen Holzpflöcke schon gehört und mitangeschenhaben."

Sie sahen in diesem Augenblick nach der abgeschiedenen Hüttehinunter, und Miß Grant erhob ihr schönes, blaues Auge, wäh-rend sie antwortete:

Ich bin überzeugt, daß Sie nichts zum Nachtheile des HerrnEdwards aussagcn würden."

Vielleicht nicht; aber Sie könnten uns wenigstens sagen, werer ist."

Ei, liebe Miß Tcmple, das wissen wir ja bereits. Ich habeIhren Vetter Alles so gründlich auseinander sehe» hören"

Das Haupt der vollziehenden Gewalt? ja, der kann frei-lich Alles erklären. Sein Scharfsinn wird dieser Tage noch denStein der Weisen anffindcn. Aber wie lautete seine Ansicht?"

Seine Ansicht?" wiederholte Lnise, mit einem Blick der Ver-wunderung.Je nun, mir schien Alles befriedigend, und ichglaubte nicht anders, als daß es sich wirklich so verhielte. Ersagte, Aatty Bumppo habe den größten Thcil seines Lebens inden Wäldern und unter den Indianern zugebracht, wovon dieFolge gewesen, daß er eine vertrante Bekanntschaft mit dem altenJohn, dem Delawaren-Hänptling, anknüpste."

In der That, das ist eine Erzählung ganz in Vetter DickonsWeise. Aber was weiter?"