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würdevoll mein Vater sich bei dem Lichte des Feuers ausuimmt,vor welchem er dem Spiel der Zerstörung zusicht. Er scheint melan-cholisch, als fürchte er bereits jetzt eine» Tag der Wiedervergeltnng,welcher der Stunde einer solchen Vergeudung folgen wird. GlaubenSie nicht, daß cs ein hübsches Gemälde geben würde, Luise?"
„Sie wisse» wohl, daß ich mich auf Etwas der Art nicht gutverstehe, Miß Temple."
„Nennen Sie mich bei meinem Taufnamen," unterbrach sieElisabeth. „Hier ist kein Ort für solche Förmlichkeiten."
„Wohlan denn," versetzte Luise schüchtern, „wenn ich meineMeinung äußern darf, so glaube ich allerdings, daß die Scenesehr malerisch ist. Die selbstsüchtige Wichtigthucrci jenes Kirbymit seinem Fisch würde einen artigen Kontrast bilden mit dem —dem — Ausdruck von Herrn Edwards' Gesicht. Ich weiß nicht,wie ich cs neunen soll, aber es ist — es — ist — ein — ach,Sie wissen wohl, was ich sagen will, liebe Elisabeth."
„Sie trauen mir da zu viel zu, Miß Grant," crwiederte dieErbin. „Ich kann keine Gedanken errathen, und verstehe micheben so wenig auf den Ausdruck von Gesichtern."
Es lag keine Härte, nicht einmal Kälte in dem Tone dieserWorte, aber doch setzte er der Unterhaltung ein Ziel, »nd diebeiden Mädchen entfernten sich Arm in Arm und in tiefem Schwei-gen noch weiter von der Gesellschaft. Elisabeth unterbrach dielästige und stumme Scene zuerst wieder, vielleicht weil sic fühlte,daß ihre letzten Worte übel gedeutet werden könnten, vielleichtaber auch, weil eben ein neuer Gegenstand ihrem Auge auffiel.
„Es scheint, unsere Partie beschäftigt sich nicht allein mit demFischfang," begann sie wieder. „Dort drüben auf der andernSeite des Sec's zünden gleichfalls Fischer ein Feuer an. Eskömmt mir vor, als wäre es gerade vor Lederstrumpfs Hütte."
Durch die Dunkelheit, welche das östliche Gebirg verhüllte,schimmerte ein kleines unsicheres Licht, das sich von Zeit zu Zeit