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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
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Sachte, sachte, mein Kind," rief Marmadnkc, der in RichardsWeise nachfolgtc;dieß ist nicht der Ort für Reitcrknnststückc.Wen» man ohne Gefährde anf diesen rauhen Pfaden weiter kom-men will, so muß man die Klugheit oorwalten lassen. Anf denEbenen von New-Jersey magst du allenfalls deine Geschicklichkeitzeigen können; aber in den Bergen des Otsego mußt du zur Zeitnoch darauf verzichten."

Sv könnte ich eben so gut meinen Sattel ganz an den Nagelhängen, lieber Vater," erwiederte die Tochter;denn wenn ichihn bei Seite legen soll, bis diese wilde Gegend urbar gemachtist, so dürfte mich wohl das Alter überraschen, ehe ich eine Ge-legenheit hätte, meine Reiterknnststücke, wie du sie nennst, zuzeigen."

Rede nicht also, mein Kind," cntgegncte der Vater;aberwenn du wieder so verwegen über diese Brücke setzest, so wirstdu von dem Alter Nichts zu besorgen haben, wohl aber mich inTrauer znrücklaffen, was ich dann einzig deinem Stolz zu dankenhätte, Elisabeth. Hättest du diesen Landstrich im tiefen Schlafeder Natur gesehen, wie es bei mir der Fall ist, und wärest duZeuge der raschen Veränderung gewesen, zu welcher ihn das Be-dürfnis; des Menschen weckte, so würdest du deine Ungeduld einwenig zügeln, wenn du schon bei deinem Rosse den Gebrauchdes Zügels verschmähst."

Ich erinnere mich, das; ich dich einmal von deinem erstenBesuch in diesen Wäldern sprechen hörte; aber der Eindruck istnur noch schwach, und durch wirre Bilder ans meiner Kindheitverwischt. So wild die Gegend auch jetzt noch erscheinen mag,so muß sie doch damals tausendmal trübseliger gewesen sein. Willstdu mir nicht noch einmal sagen, lieber Vater, was du damals vondeinem Unternehmen dachtest, und was du jetzt empfindest?"

Während dieser Worte, welche Elisabeth mit zärtlicher Wärmesprach, ritt der junge Edwards näher an die Seite des Richters,