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3 (1853) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehannah : ein Zeitgemälde
Entstehung
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Gutes znbläst. Die Landschaft ist doch gewiß in einem blühen-den Stande; und obgleich ich weiß, daß Ihr große Stucke aufdie Bäume haltet, und sie hegt, als ob sie Eure eigenen Kinderwären, so muß ich dock sagen, ich ärgere mich allemal darüber,daß ick nicht das Recht habe, nach Willkür damit zu verfahren;sonst sind sie mir lieb genug. Ich habe von Leuten, die ausdem alten Lande hcrgekommcn sind, sagen Horen, daß dort dieReichen vor ihren Hansthüren und ans ihren Gütern herumgroße Eichen und Ulmen stehen haben, von denen jeder Baumein Faß voll Pottasche geben würde, und für was? Zn nichtsweiter als znm Ansehen. Ich kann einmal eine Gegend nicht ingutem Zustande befindlich nennen, die mit vielen Bäumen ver-sehen ist. Stümpfe sind da etwas ganz Anderes, denn sie thundem Lande keinen Schaden; und wenn man sie ansgräbt, so kannman Zäune daraus machen, die auch für größere Thiere, alsSchweine, stark genug sind."

Die Ansichten hierüber sind in verschiedenen Ländern ver-schieden ," sagte Marmadnke;aber es ist nicht der Zierde wegen,daß ich diese edle Bäume im Werth halte; ich habe dabei denNutzen vor Augen! Wir Hansen ja mit diesen Wäldern, als obwir in einem Jahre Alles gut machen könnten, was wir darinverderben; aber es wird eine Zeit kommen, wo das Gesetz nichtnur das darin enthaltene Wild, sondern auch die Bäume inSckutz nimmt!"

Mit dieser tröstlichen Hoffnung bestieg der Richter sein Pferd,und die Cavalcade setzte sich in Bewegung, um ihren Weg nachder von Richard so hoch gepriesenen Natnrschönheit zu verfolgen.Der Holzfäller blieb im Innern des Waldes zurück, und fuhrfort, sein Geschäft zu verrichten. Als sie die Stelle erreichten,wo es wieder bergab ging, wandte Elisabeth den Kopf zurück,und es kam ihr als ein nicht unwahres Gemälde des menschlichenLebens auf der ersten Stufe der Civilisativn vor, wie sie aus